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Der Heilige Salbei oder Weiße Salbei ist eine krautige Pflanze aus Nordamerika und im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatet. Dieser ausdauernde Halbstrauch gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und wird von den indigenen Völkern als heilige Pflanze verehrt. Er wächst eher langsam, hat einen buschigen, ausladenden Wuchs und kann bis zum Spätsommer eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen.
Besonders markant ist sein Laub: Die Blätter sind silbrig weiß-grau, filzig behaart, wintergrün und verströmen einen sehr intensiven, aromatischen Duft.
Im Sommer erscheinen kleine weiße Blüten, die einen süßlichen, berauschenden Duft verströmen, der Bienen und Schmetterlinge anzieht.
Die Samen des Weißen Salbeis (Salvia apiana) sind klein, rund, meist braun bis schwarz und haben einen Durchmesser von etwa 1 bis 2 Millimetern.
Historisch gesehen nimmt der Weiße Salbei einen zentralen Platz in der Kultur der nordamerikanischen Ureinwohner ein. Er wird traditionell in Form von Räucherbündeln (Smudge Sticks) wegen seines intensiven, süßlichen und harzigen Duftes verwendet. Sein einzigartiges Aroma, das weit kräftiger ist als das des Echten Salbeis, macht ihn zu einem außergewöhnlichen natürlichen Räucherwerk.
Wichtiger Hinweis: Unsere Samen sind für den Zierpflanzenbau und den Erhalt der Art bestimmt. Aufgrund des natürlichen Thujongehalts wird von der Verwendung als Aufguss oder intensiver Räucherung bei empfindlichen Personen, Kindern und Schwangeren abgeraten. Wenden Sie sich für jede über die ornamentale Nutzung hinausgehende Verwendung an einen Fachmann.
Das Substrat muss extrem gut durchlässig und reich an organischer Substanz sein. Empfohlen wird eine Mischung aus 1/3 Sand und 2/3 nährstoffreicher Erde. Bei der Topfkultur ist es sehr wichtig, den Boden mit einigen Zentimetern Lavagrus (Lava-Mulch) oder Kies für den Wasserabfluss auszulegen.
Die Pflanze muss an einem sehr hellen Ort kultiviert werden, vorzugsweise in der vollen Sonne.
Diese indianische Pflanze liebt große Sommerhitze und gedeiht am besten bei Temperaturen zwischen 25 und 35 °C. Da sie aus warmen Regionen stammt, verträgt sie keine Kälte und keinen Frost. Es wird dringend empfohlen, sie im Winter vor Frost zu schützen oder ins Haus zu holen.
Aufgrund seiner Herkunft aus Halbwüstengebieten benötigt der Weiße Salbei nur sehr wenig Wasser. Einmal gießen pro Woche an der Basis der Pflanze ist völlig ausreichend. Im Winter sollte gar nicht gegossen werden, da sonst sehr schnell Wurzelfäule entstehen kann.
Die Vermehrung erfolgt entweder durch Aussat oder durch Stecklinge im Sommer (ca. 10 bis 15 cm lange Triebstücke). Die Stecklinge in feuchte Erde setzen und unter einer Haube oder im Gewächshaus bei hoher Luftfeuchtigkeit bewurzeln lassen.
Schädlinge: Blattläuse, Weiße Fliegen oder Milben können die Pflanze befallen. Eine Behandlung mit Rainfarn-Jauche kann hier helfen.
Krankheiten: Bei zu hoher Feuchtigkeit ist die Pflanze anfällig für Falschen Mehltau oder Rostpilze.
Schneiden Sie verblühte Stängel im Frühjahr kräftig zurück, um den Neuaustrieb zu fördern.
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