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Der Schlafmohn, auch Blaumohn, Opium-mohn oder lateinisch Papaver somniferum genannt, ist eine einjährige krautige Heilpflanze aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae), die ursprünglich aus Südeuropa und Nordafrika stammt. Er kann bis zum Spätsommer eine Höhe von 60 bis 80 cm erreichen und wächst hauptsächlich auf kargen Böden.
Die Samen des Schlafmohns sind klein, nierenförmig und etwa 2 Millimeter lang. Sie haben eine raue Textur und eine blaue Farbe.
Die Blütezeit findet während der Sommermonate statt. Seine Blüten besitzen 4 Blütenblätter und können weiß, lila oder hellrosa mit einer dunkelvioletten Mitte oder rot sein.
Seine Frucht ist eine kugelige Kapsel. Sie ist glatt, wachsartig, blaugrün gefärbt und von einem kleinen Deckel gekrönt.
Die Blätter sind einfach, ganzrandig, oval, ungestielt und werden zum oberen Ende des Stängels hin schmaler. Sie sind leicht bläulich und wachsartig.
Der botanische Name „Papaver“ bedeutet im Deutschen „Schlafbringer“. In Asien und auf der ganzen Welt wird er für seine schmerzlindernden Eigenschaften geschätzt. Er wird vor allem zu therapeutischen Zwecken kultiviert. Dies ist beispielsweise bei Morphin der Fall, seinem Hauptalkaloid, das als Medikament gegen körperliche Schmerzen eingesetzt wird. Die Nutzung der Pflanze zu Rauschzwecken ist strengstens untersagt. In der Küche finden seine Samen Verwendung beim Backen. Sie sind eine wichtige Quelle für Proteine und Ballaststoffe sowie für zahlreiche Mineralien und Spurenelemente wie Calcium (für die Knochen und die Blutdruckkontrolle), Magnesium (für das Immunsystem) und Kalium (zur Bekämpfung von Müdigkeit).
Diese bläuliche Sorte wächst in einem sehr durchlässigen und eher lehmigen Substrat. Es ist wichtig, den Boden des Topfes gut zu entwässern. Bei der Pflanzung kann die Zugabe von Kompost für das Anwachsen der Pflanze förderlich sein.
Er gedeiht an einem Standort in voller Sonne; er benötigt viel Licht, um gut wachsen und blühen zu können.
Diese einjährige Pflanze verträgt hohe Temperaturen von bis zu 40 Grad sehr gut; ihre Hitzebeständigkeit ist ausgezeichnet. Frost hingegen übersteht sie nicht.
Er wird direkt an der Basis gegossen; während der Sommerzeit reicht eine Wassergabe pro Woche völlig aus. Bei einer Topfkultur ist es besser, alle 2 Tage zu gießen.
Die einzige Methode der Vermehrung ist die Aussaat. Er lässt sich leider nicht durch Stecklinge vermehren.
Er hat keine wirklichen Fressfeinde oder Schädlinge, abgesehen von einigen Nacktschnecken und Gehäuseschnecken, wenn die Setzlinge aus der Erde kommen. Was Krankheiten betrifft, werden die Blätter manchmal von Echtem Mehltau befallen; eine leichte Behandlung mit Kupferkalkbrühe (Bouillie bordelaise) wird dann empfohlen.
Schneiden Sie verblühte Teile direkt nach dem Ende der Blüte ab und ernten Sie die Samen in den Kapseln für das nächste Jahr.
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