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Gynostemma pentaphyllum JIAOGULAN (10 samen)

0157

PFLANZE DER UNSTERBLICHKEIT samen

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Beschreibung

Jiaogulan, auch Kraut der Unsterblichkeit oder lateinisch Gynostemma pentaphyllum genannt, ist eine ausdauernde und winterharte krautige Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Diese kletternde oder kriechende Art weist ein sehr schnelles Wachstum auf und kann mehrere Meter pro Jahr wachsen. Sie stammt ursprünglich aus Asien und wird vor allem in Japan und China geschätzt.

Die Jiaogulan-Samen sind braun, haben eine kleine Herzform und einen durchschnittlichen Durchmesser von etwa 2 Millimetern.

Die Blüten sind klein und eher unscheinbar, oft von weißer bis grünlicher Farbe. Sie erscheinen ab August in Trauben und sind mit einem Durchmesser von nur 5 Millimetern sehr dezent.

Seine Früchte sind kleine Beeren, die sich nach der Bestäubung bilden. Sie sind anfangs grün, färben sich bei Reife schwarz und enthalten die Samen.

Die Blätter sind handförmig zusammengesetzt und bestehen aus fünf bis sieben Fiederblättchen. Diese sind oval, spitz zulaufend und von glänzend grüner Farbe. Das Laub ist sehr dicht und wird für seinen leicht bitteren und zugleich süßlichen Geschmack geschätzt.

- Verwendung:

Der ursprünglich aus den Bergregionen Asiens stammende Jiaogulan ist eine Pflanze, die für ihre Vitalität und Widerstandsfähigkeit bekannt ist. In lokalen Traditionen als „Kraut der Unsterblichkeit“ bezeichnet, nimmt er einen festen Platz in der asiatischen Ethnobotanik ein. Diese Pflanze wird von Sammlern besonders wegen ihres eleganten Laubs und ihrer Fähigkeit geschätzt, sich an verschiedene Umgebungen anzupassen, was ihren Charakter als sogenannte adaptogene Pflanze widerspiegelt.

Ein Aufguss mit historischen Wurzeln:

Traditionell werden die frischen oder getrockneten Blätter verwendet, um Getränke mit dezenten pflanzlichen Noten zuzubereiten. In Japan hat ihm sein natürlich süßer Geschmack den Namen Amachazuru eingebracht. Obwohl seine molekulare Zusammensetzung Ähnlichkeiten mit der von Ginseng aufweist (insbesondere das Vorhandensein von Gypenosiden), zeichnet sich Jiaogulan durch ein leichteres Aroma aus, das ideal für den Genuss als botanischer Aufguss ist.

Trotz seiner historischen Popularität enthält Jiaogulan starke Wirkstoffe, die mit bestimmten Stoffwechselvorgängen oder Behandlungen interagieren können. Sein Verzehr darf keinesfalls eine professionelle ärztliche Beratung ersetzen. Vorsichtshalber wird schwangeren und stillenden Frauen sowie Kleinkindern vom Verzehr abgeraten.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die ideale Zeit für die Aussaat des Tees der Unsterblichkeit beginnt Ende Februar.
  • Die Samen müssen stratifiziert werden – entweder natürlich (indem man sie mitten im Winter draußen lässt) oder künstlich (indem man sie für 4 bis 6 Wochen im Kühlschrank lagert).
  • Bereiten Sie eine Schale mit feiner Aussaaterde vor.
  • Säen Sie die Samen in einem Abstand von 2 cm aus.
  • Bedecken Sie sie anschließend mit nur ein bis zwei Millimetern Substrat.
  • Vorsichtig mit einer Sprühflasche befeuchten.
  • Lassen Sie die Aussaatschale in einem Gewächshaus an einem warmen, feuchten Ort bei einer Temperatur von ca. 25 °C.
  • Die Keimung dauert in der Regel 2 bis 4 Wochen nach der Stratifikation.

- Bodenart:

Jiaogulan wächst in gut durchlüftetem, fruchtbarem Boden, der reich an organischer Substanz ist (idealer pH-Wert zwischen 6 und 7). Der „Fuß“ der Pflanze sollte kühl gehalten werden.

- Standort:

Gynostemma pentaphyllum bevorzugt einen sonnigen bis leicht schattigen Standort. Die Basis der Pflanze sollte idealerweise im Schatten liegen (z. B. unter anderen Pflanzen).

- Temperatur:

Der „Tee der Hundertjährigen“ schätzt milde Temperaturen zwischen 20 °C und 30 °C. Er toleriert kühlere Temperaturen, was jedoch das Wachstum bremst. Das Wurzelsystem ist sehr widerstandsfähig und verträgt Minusgrade bis zu -10 °C.

- Bewässerung:

Diese außergewöhnliche Sorte benötigt regelmäßige Wassergaben, besonders während Trockenperioden. Der Boden sollte feucht gehalten werden, aber nicht durchnässt sein. Es ist ratsam zu gießen, sobald die oberste Bodenschicht anzutrocknen beginnt.

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