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Der Sichuan-Pfeffer, auch Japanischer Pfeffer genannt, stammt ursprünglich aus der Region Sichuan in China. Er ist ein exotischer Baum, der ein in der asiatischen Küche hochgeschätztes Gewürz liefert.
Seine dornige Silhouette erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von bis zu 4 Metern. Im Frühjahr ist er mit zarten weißen Blüten geschmückt, die ab Ende Oktober Platz für leuchtend rote Früchte machen. Sowohl die Blätter als auch die Früchte bestechen durch ihren betörenden Duft, während die Beeren ein Gewürz mit einzigartigen Aromen enthalten.
Die Schalen der Beeren dieses stechenden Pfefferbaums bieten ein besonderes Geschmackserlebnis: Sie verursachen zunächst ein leichtes Kribbeln und ein prickelndes Taubheitsgefühl im Mund, gefolgt von einer erfrischenden Zitrusnote im Abgang.
Er wird als Gewürz geschätzt, wobei zu beachten ist, dass ausschließlich die getrocknete Hülle der Beeren verwendet wird.
Früher in der traditionellen Medizin zur Schmerzlinderung eingesetzt, ist er heute wegen seiner stimulierenden Wirkung auf die Durchblutung sowie seiner positiven Effekte bei Verdauungsproblemen wie Blähungen beliebt.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Zanthoxylum piperitum ist ein sehr dekorativer, buschiger Baum, der aufgrund seiner Dornen, die mit der Zeit kräftiger werden, und seiner schönen Beeren ideal als Schutzhecke gepflegt werden kann.
Er ist ein Highlight für Liebhaber feiner Gewürze und ist unter anderem im „Fünf-Gewürze-Pulver“ zusammen mit Sternanis, Nelken, Zimt und Fenchel enthalten.
Die Ernte erfolgt in der Regel ab Mitte Oktober. Wichtig ist, nur die Kapseln (Hüllen) zu sammeln und nicht die Samen, da diese nicht für den Verzehr geeignet sind und keinen kulinarischen Wert haben. Um die Hüllen zu trennen, lassen Sie die Beeren 5 bis 10 Tage an einem trockenen Ort trocknen. Bewegen Sie sie von Hand, um die Teile voneinander zu lösen.
Mit Hilfe eines schräg gestellten Behälters können Sie die Samen abrollen lassen – die leichten Hüllen bleiben oben liegen. Dieses seltene Gewürz ist in einem luftdichten Gefäß 2 bis 3 Jahre haltbar, ohne sein Aroma zu verlieren.
Der Baum wächst in Erde, die reich an organischen Stoffen ist und einen eher hohen (alkalischen) pH-Wert hat. Eine gute Durchlässigkeit des Substrats ist entscheidend.
Diese Pflanze bevorzugt Halbschatten bis volle Sonne. Viel Sonnenlicht fördert ein gutes Wachstum und eine optimale Fruchtbildung.
Er ist winterhart bis Zone 6 (Temperaturen von -18 °C bis -23 °C). Er übersteht kalte Winter, sollte aber in den ersten zwei Jahren, solange er noch jung ist, geschützt werden.
Er benötigt regelmäßige Wassergaben, besonders während Trockenperioden. Der Boden sollte nicht austrocknen, Staunässe muss jedoch unbedingt vermieden werden, da dies zu Wurzelfäule führen kann. Eine Mulchschicht an der Basis hilft, die Feuchtigkeit zu speichern.
Eine Vermehrung durch Stecklinge ist möglich. Schneiden Sie halbverholzte Triebe (ca. 10–15 cm) mit mehreren Knoten und pflanzen Sie diese in eine Mischung aus Erde und Sand. Ein Knoten sollte unter der Erde liegen. Die Wurzelbildung dauert recht lange (mehrere Monate).
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