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Der Safran, lateinisch auch Crocus sativus genannt, ist eine seltene, 10 bis 20 cm hohe Knollenpflanze, aus der ein sehr teures Gewürz gewonnen wird. Diese Blumenart gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Es ist eine ausdauernde Pflanze, die hauptsächlich in den Mittelmeerregionen, in Asien und im Iran wächst. Ihre Knolle (Kormus) wird von Jahr zu Jahr größer und bringt in der Regel Blüten hervor, sobald sie einen Durchmesser von 4 cm erreicht hat.
Seine Blätter sind lang, schmal und linear, oft von leuchtend grüner bis dunkelgrüner Farbe. Sie erscheinen je nach Region im frühen Frühjahr und im Herbst und haben eine feine, biegsame Textur.
Die Blüten des Crocus sativus sind spektakulär, mit einer becherförmigen Krone, die aus drei Blütenblättern und drei Kelchblättern in Purpur oder Violett besteht. Jede Blüte hat einen Durchmesser von 4 bis 6 Zentimetern und verströmt einen zarten Duft. Im Zentrum der Blüte befinden sich drei leuchtend rote Narben – der wertvolle Teil der Pflanze, der zur Safranherstellung verwendet wird.
Safran kann nicht durch Aussaat vermehrt werden, da die Pflanze steril ist und somit keine Samen produziert. Der einfachste und schnellste Weg der Vermehrung ist die Teilung der Tochterknollen.
Crocus sativus bevorzugt einen gut durchlässigen, leichten sandigen oder lehmigen Boden. Ein leicht kalkhaltiger oder neutraler Boden ist ideal.
Er benötigt für ein optimales Wachstum volle Sonne. Ein sonniger Standort garantiert eine reichliche Blüte und eine gute Reifung der Narben.
Safran ist winterhart bis ca. -10 °C. Er verträgt mäßig kalte Winter, aber in Regionen mit tieferen Temperaturen empfiehlt es sich, die Knollen zu schützen oder sie im Winter auszugraben.
Der Wasserbedarf ist mäßig. Während der Wachstumsphase im Frühjahr sollte mäßig gegossen werden, wobei Staunässe zu vermeiden ist. Während der sommerlichen Ruhephase sollte die Bewässerung reduziert werden.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Knollenteilung. Nach mehreren Jahren empfiehlt es sich, die Knollen auszugraben und zu teilen, um ein gesundes Wachstum und eine bessere Blüte zu fördern.
Die Hauptschädlinge sind Nagetiere, welche die Knollen ausgraben oder fressen können. Zu den häufigsten Krankheiten gehört die Knollenfäule bei übermäßiger Feuchtigkeit oder schlechter Drainage.
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