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die Teufelskralle, im Lateinischen auch Harpagophytum procumbens genannt, ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Sesamgewächse (Pedaliaceae). Ihre Hauptwurzel entwickelt sich vertikal tief in den Boden. Es handelt sich um eine tropische afrikanische Pflanze mit Caudex, die hauptsächlich aus Namibia und Botswana stammt. Sie erreicht eine Länge von 1 bis 2 Metern und wächst eher langsam.
Sie besitzt eine fleischige Knollenwurzel, die bis zu 1,5 kg wiegen kann und der am häufigsten genutzte Teil für medizinische Zwecke ist. Diese Wurzel, die einen Durchmesser von mehreren Zentimetern erreichen kann, zeichnet sich durch ihr knotiges Aussehen und ihre bräunliche Farbe aus. Sie dringt tief in den Boden ein, was es ihr ermöglicht, in den trockenen Lebensräumen des südlichen Afrikas die notwendigen Nährstoffe und das Wasser für ihr Wachstum aufzunehmen.
Ihr Laub besteht aus großen, handförmig geteilten Blättern, die einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen können. Diese Blätter sind in der Regel dunkelgrün mit gezackten Rändern und in einer Rosette an der Basis der Pflanze angeordnet. Sie spielen eine wesentliche Rolle bei der Photosynthese und helfen der Pflanze, sich an schwierige klimatische Bedingungen anzupassen.
Die Blüten, die normalerweise zwischen September und Oktober erscheinen, stehen in Trauben zusammen und haben rosa bis violette Blütenblätter. Jede Blüte ist zart und misst etwa 2 bis 3 Zentimeter im Durchmesser.
Die Früchte sind stachelige Kapseln mit scharfen Widerhaken, die sich nach der Blüte bilden. Diese länglichen Kapseln können bis zu 5 Zentimeter groß werden und enthalten mehrere Samen. Bei der Reife verbreiten sich die Früchte leicht, da ihre Stacheln an Tieren oder Kleidung hängen bleiben, was die Ausbreitung der Pflanze in ihrem natürlichen Lebensraum fördert. Dieser Ausbreitungsmechanismus ist entscheidend für das Überleben der Art in teils feindseligen Umgebungen.
Die Samen der Teufelskralle sind dunkelbraun und länglich. In der Regel befinden sich 4 Samen pro Frucht.
Berühmt für ihre medizinischen Eigenschaften, bietet diese Pflanze vielfältige Anwendungsmöglichkeiten; sie ist bekannt für ihre entzündungshemmende Wirkung und bekämpft Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Völker der Buschmänner im südlichen Afrika nutzten ihre Wurzel für ihre wohltuende Wirkung auf den Organismus.
Man findet sie in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, als Dekokt (Abkochung), in Tees oder auch in Form von Balsam oder Salbe. Sie ist auch in der Phytotherapie sehr geschätzt. Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Diese kleine Wüstenpflanze, die in den sandigen Böden der Kalahari wächst, bevorzugt ein sehr gut durchlässiges Substrat. Eine Mischung aus 30 % sandiger Erde, 30 % Blumenerde und 40 % Perlit oder Kies ist ideal, um eine gute Belüftung des Bodens und der Wurzeln zu fördern. Zu kompakte oder staunasse Böden müssen unbedingt vermieden werden.
Sie benötigt einen sonnigen Standort, um zu gedeihen. Ein Platz in der vollen Sonne wird empfohlen, obwohl sie Halbschatten tolerieren kann. Gutes Licht fördert das Blattwachstum und die Blütenbildung und garantiert gleichzeitig eine optimale Entwicklung ihrer medizinischen Eigenschaften.
Aufgrund ihrer Herkunft aus den heißen Regionen Afrikas wächst sie sehr gut bei Temperaturen zwischen 20 und 40 °C. Sie ist sehr frostempfindlich und verträgt keine Temperaturen unter 5 °C. Außerhalb ihres ursprünglichen Anbaugebiets ist es ratsam, sie im Topf zu kultivieren, um sie vor winterlichen Wetterbedingungen schützen zu können.
Ihr Wasserbedarf ist mäßig. Es ist wichtig, das Substrat zwischen den Wassergaben austrocknen zu lassen, da übermäßige Feuchtigkeit zu Wurzelfäule führen kann. Während der aktiven Wachstumsphase ist eine regelmäßige, aber kontrollierte Bewässerung erforderlich, während im Winter empfohlen wird, gar nicht zu gießen.
Die Trampelklette (Teufelskralle) vermehrt sich hauptsächlich durch Aussaat. Die Teilung der Wurzeln kann ebenfalls zur Vermehrung genutzt werden, muss jedoch vorsichtig durchgeführt werden, um die Pflanze nicht zu beschädigen.
Die "Windhuk-Wurzel" kann von einigen Schädlingen wie Wollläusen und Blattläusen befallen werden. Eine regelmäßige Überwachung ist notwendig, um diesen Befall zu erkennen. Die Verwendung natürlicher Lösungen, wie Insektizidseife, kann helfen, diese Parasiten zu kontrollieren, ohne der Pflanze zu schaden.
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