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Anamirta cocculus SCHEINMYRTE (6 samen)

0246

KOKKELSKÖRNER - FISCHBEERE samen

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Beschreibung

Die Scheinmyrte, fischbeere auch als Kokkelskörner oder lateinisch Anamirta cocculus bekannt, ist ein ausdauernder Kletterstrauch aus der Familie der Mondsamengewächse (Menispermaceae). Sie stammt ursprünglich aus Asien, insbesondere aus den tropischen und subtropischen Regionen Indiens. Ihr Wachstum ist schnell, und sie erreicht im Allgemeinen eine Höhe von 3 bis 5 Metern.

Die Samen der Scheinmyrte sind braun, rundlich, leicht und von rauer Textur. Sie haben etwa die Größe einer kleinen Murmel. Ihre Blätter sind wechselständig, oval bis lanzettlich geformt und haben leicht gewellte Ränder. Die Oberfläche ist glänzend und von einem tiefen Grün. Sie können eine Länge von 10 bis 20 cm erreichen und besitzen eine lederartige Beschaffenheit. Diese exotische Liane nutzt ihre Blätter, um sich an Rankhilfen festzuhalten, und bildet so ein dichtes, üppiges Laubwerk.

Die Blüten sind eher unauffällig; sie erscheinen in kleinen Trauben und sind weiß oder cremefarben mit leicht grünlichen Nuancen. Jede Blüte besteht aus fünf zarten Blütenblättern, die sich sternförmig öffnen. Die Blütezeit findet meist im Sommer statt. Die Beeren, die zunächst rot und später schwarz oder bräunlich werden, sind für ihr glänzendes Aussehen und ihre bescheidene Größe bekannt. Sie wachsen in Trauben an robusten Stielen und ähneln Kirschen.

- Eigenschaften / Verwendung:

Beim Fischfang werden die zerstoßenen Nüsse im Köder verwendet, um Fische zu betäuben – ähnlich wie die Blätter der Gartenraute, der Kermesbeere oder die Samen der Brechnuss. Die Fische werden dadurch völlig orientierungslos, was den Fang erheblich erleichtert, wenn auch weniger sportlich macht. Es reicht bereits ein halber Samen pro Kilogramm Köder aus, um eine gute Wirkung zu erzielen.

Die Samen enthalten Alkaloide und Wirkstoffe, die in medizinischen Präparaten verwendet werden und zahlreiche therapeutische Eigenschaften besitzen. Achtung: Aufgrund der hohen Toxizität muss die Verwendung streng kontrolliert werden. Es wird dringend empfohlen, einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren. Die Pflanze wurde früher auch verwendet, um spezielle Biersorten herzustellen, da sie das Getränk deutlich stärker macht.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die beste Zeit für die Pflanzung von Kokkelskörner ist von Juni bis August.
  • Lassen Sie die Samen 48 Stunden lang in lauwarmem Wasser einweichen. Sie neigen dazu zu schwimmen; das ist bei dieser Sorte normal und kein Grund zur Sorge.
  • Bereiten Sie Töpfe mit einer Mischung aus Torf und zuvor befeuchtetem Sand vor und säen Sie die Samen 1 cm tief ein.
  • Stellen Sie die Töpfe an einen warmen Ort bei einer Temperatur von 30 bis 35 °C.
  • Die Keimung beginnt in der Regel 4 bis 6 Monate nach der Aussaat.

- Substrat / Bodenart:

Die Pflanze bevorzugt ein leichtes, gut durchlässiges Substrat, das reich an organischen Stoffen und Humus ist. Eine Mischung aus Blumenerde und Kompost ist ideal, da dies eine gute Belüftung der Wurzeln ermöglicht und gleichzeitig genügend Feuchtigkeit speichert.

- Standort:

Diese Pflanze liebt Licht, muss aber vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, besonders während der heißesten Stunden des Tages. Ein halbschattiger oder heller Standort ohne direkte Mittagssonne ist ideal für das Wachstum.

- Temperatur / Winterhärte:

Diese indische Liane bevorzugt warme Temperaturen zwischen 20 und 30 °C. Sie verträgt keinen Frost und muss vor Temperaturen unter 10 °C geschützt werden. In kühleren Klimazonen empfiehlt es sich, die Pflanze im Topf zu kultivieren, um sie im Winter ins Haus, in ein beheiztes Gewächshaus oder einen Wintergarten zu stellen.

- Bewässerung:

Das Gießen sollte regelmäßig alle zwei Tage erfolgen, jedoch in kleinen Mengen. Der Boden sollte leicht feucht gehalten werden, ohne klatschnass zu sein. Es wird empfohlen, das Substrat zwischen zwei Wassergaben leicht antrocknen zu lassen, um Pilzerkrankungen zu vermeiden.

- Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich geschlechtlich über Samen. Die Bestäubung kann durch Insekten oder den Wind erfolgen. Es ist zudem möglich, die Pflanze im Sommer durch Absenker oder Stecklinge zu vermehren.

- Schädlinge:

Dieser Kletterstrauch kann von verschiedenen Schädlingen wie Blattläusen, Schildläusen und Thripsen befallen werden. Zudem können Käferlarven oder andere Insekten die Wurzeln schädigen und so das Wachstum beeinträchtigen.

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