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Das Aztekische Süßkraut ist eine ausdauernde, tropische krautige Pflanze aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Es handelt sich um ein kriechendes, schnell wachsendes Kraut, das ursprünglich aus Mexiko und Venezuela stammt.
Die Pflanze bildet kleine weiße Blüten, die in Ähren an aufrechten Stielen angeordnet sind. Sie verströmen einen dezenten, süßen und angenehmen Duft.
Die Samen des Aztekischen Süßkrauts von Lippia dulcis sind gelb, länglich geformt und 1 bis 2 Millimeter lang. Sie werden Ende des Jahres, im November, geerntet.
Die Blätter sind oval, gezahnt und verströmen ein süßes, zitroniges Aroma.
Das Kraut wurde von den aztekischen Stämmen unter dem Namen Tzonpelic xihuitl verwendet, was „süßes Kraut“ bedeutet.
Historisch wurde es in Mexiko als natürlicher Süßstoff und als Heilkraut zur Behandlung von Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Verdauungsstörungen eingesetzt.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Dieses kleine Kraut besitzt eine außergewöhnliche Süßkraft.
Seine Blätter mit ihrem leichten Menthol- und Lakritzgeschmack werden für Desserts oder zum Süßen von Aufgüssen und Tee verwendet.
Die Pflanze gedeiht auf fast allen Bodenarten. Bevorzugt werden sollte jedoch ein lockerer, an organischer Substanz reicher Boden, wie Blumenerde oder natürlicher Kompost. Im Topf ist es wichtig, den Boden mit kleinen Steinen oder Blähton gut zu drainieren.
Das „Zucker der Inka“ genannte Kraut wächst sowohl in feuchter als auch in trockener Umgebung gut. Im Sommer sollte bei Bedarf 2- bis 3-mal pro Woche gegossen werden, im Winter einmal pro Woche. Lassen Sie niemals Wasser im Untersetzer stehen (Gefahr von Schimmelbildung und Wurzelfäule).
Phyla dulcis passt sich an verschiedene Lichtverhältnisse an. Sie bevorzugt jedoch einen Standort in der vollen Sonne oder im Halbschatten, wenn die Pflanze noch jung ist. Bei künstlicher Beleuchtung bevorzugt das Aztekische Süßkraut spezielle Gartenbau-Leuchtstoffröhren oder Grow-LEDs.
Die Pflanze entwickelt sich sehr gut bei Temperaturen zwischen 15 und 35 °C; darunter wächst sie deutlich langsamer. Im Winter sollte die Kultur bei einer Mindesttemperatur von 10 °C gehalten werden.
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