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Die Helikonie, auch Hummerscheren pflanze oder Falsche Paradiesvogelblume genannt, ist eine prächtige exotische Pflanze aus der Familie der Helikoniengewächse (Heliconiaceae). Sie stammt aus dem tropischen Amerika und einigen pazifischen Inseln. Die Gattung umfasst fast 100 Arten, die alle ursprünglich aus Amerika stammen.
Sie besitzt ein üppiges und spektakuläres Laub, das aus großen, dicken, ovalen und lanzettlichen Blättern besteht, die oft stark genervt sind. Ihre Farbe variiert von leuchtendem bis dunkelgrün, manchmal mit rötlichen oder violetten Nuancen, was der Pflanze einen lebendigen, tropischen Touch verleiht.
Ihre Blüten sind durch ihr originelles und farbenfrohes Aussehen bemerkenswert. Sie zeigen sich in Form von dicken, oft roten Hochblättern (Brakteen), die kleine, unscheinbare Blüten umschließen. Diese langlebigen Hochblätter bieten ein einzigartiges visuelles Spektakel.
Die Früchte der Helikonie sind kleine Beeren, die nach der Blüte erscheinen. Sie sind rot oder manchmal schwarz, und ihre Reifung zeigt das Ende des Lebenszyklus der Blüte an. Sie tragen zur dekorativen Schönheit der Pflanze bei.
Die Samen der Helikonie sind braun, eher dick und sehr widerstandsfähig. Sie sind 8 Millimeter lang, 6 Millimeter breit und wiegen etwa 20 Zentigramm.
Viele Arten werden wegen ihrer wunderschönen, leuchtend farbigen Blütenstände kultiviert. Sie gehört zu den schönsten tropischen Pflanzen der Welt.
Dieses ethnobotanische Kraut ist in geringen Mengen in bestimmten ethnischen Getränken der Ureinwohner Amerikas enthalten.
Die Hummerscheren pflanze gedeiht gut in einem reichen, tiefgründigen, gut durchlässigen und humosen Boden. Ein Substrat, das reich an organischer Substanz ist und eine gute Zufuhr von Kompost oder Dünger erhält, fördert ein kräftiges Wachstum. Tonhaltige oder zu stark dränierende Böden sollten vermieden werden.
Diese Staude liebt die volle Sonne oder einen teilweise sonnigen Standort. Optimales Sonnenlicht fördert die Blüte und ein schnelles Wachstum. In sehr heißen Regionen kann Halbschatten die Pflanze jedoch vor der brennenden Sonne schützen.
Die Falsche Paradiesvogelblume ist kälteempfindlich. Sie bevorzugt Temperaturen zwischen 20 °C und 30 °C. Unter 10 °C verlangsamt sich ihr Wachstum, und in kaltem Klima besteht das Risiko, dass sie eingeht. In Gebieten, in denen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, wird empfohlen, sie im Topf zu kultivieren und im Winter nach drinnen zu holen.
Diese Pflanze benötigt regelmäßige Bewässerung, um den Boden feucht zu halten, besonders während der aktiven Wachstumsphase. In der Ruhephase sollte die Bewässerung reduziert werden, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Teilung der Rhizome oder durch Stecklinge. Die Teilung erfolgt im Frühjahr, indem die Rhizome mit "Augen" oder Knospen getrennt werden. Die Vermehrung durch Aussaat ist langwieriger.
Zu den wichtigsten Schädlingen gehören Blattläuse, Schmierläuse und Thripse, die Deformationen verursachen und die Pflanze schwächen können. Pilzerkrankungen wie Fusarium-Welke treten bei übermäßiger Feuchtigkeit oder schlechter Luftzirkulation auf.
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