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Artikel-Nr.: 0157
Die Calia, auch bekannt als Meskalbohne (Sophora secundiflora oder Dermatophyllum secundiflorum), ist ein baumartiger tropischer Strauch aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Es handelt sich um einen kleinen, mittelschnell wachsenden Baum, der eine Höhe von 4 bis 5 Metern erreicht. Er stammt aus Nordamerika, genauer gesagt aus Texas und Mexiko.
Die Pflanze besitzt ein dichtes Laubwerk aus kleinen, gefiederten und immergrünen Blättern. Jedes Blatt besteht aus mehreren dunkelgrünen, glänzenden Teilblättern. Das dichte Blattwerk verleiht dem Baum eine buschige und elegante Silhouette.
Die Blütezeit liegt im Frühjahr. Der Baum bringt prächtige Trauben violetter oder blau-lilafarbener Blüten hervor, die stark duften und sehr attraktiv für Bienen sind. Die Blüten haben eine schmetterlingsartige Form und verströmen einen angenehmen Duft, der an Jasmin erinnert. Nach der Blüte bildet der Baum lange, flache und dünne Hülsenfrüchte von bis zu 10–15 cm Länge. Diese sind zunächst grün und werden bei der Reife braun.
Die Samen der Meskalbohne sind leuchtend rot, oval und etwa so groß wie ein Olivenkern. Sie sind sehr hart und messen etwa 1 bis 2 cm.
Landschaftlicher Reiz und Widerstandsfähigkeit von Trockengärten
Dieser immergrüne Strauch, der in mediterran gestalteten Gärten sehr geschätzt wird, strukturiert trockene Gärten das ganze Jahr über.
Seine spektakuläre und duftende Blüte, ein wahrer Magnet für Bestäuber, macht ihn zu einem Herzstück für Steingärten, Sichtschutzhecken oder die Kübelkultur auf einer sonnigen Terrasse.
Toxikologische Wachsamkeit und botanische Erhaltung
Obwohl faszinierend, sind alle Teile dieser Pflanze extrem giftig.
Die Verwendung dieser Samen muss streng auf die Zierde oder die Erhaltung der Biodiversität beschränkt bleiben; jeglicher Verzehr ist aufgrund unmittelbarer Lebensgefahr ausdrücklich untersagt.
Kulturelles Erbe und ethnisches Handwerk
Historisch gesehen integrierten die indigenen Völker Nordamerikas diese scharlachroten Samen in Wahrsagerituale und die Herstellung traditionellen Schmucks.
Heutzutage trägt die Kultivierung dieses Exemplars dazu bei, ein seltenes ethnobotanisches Erbe zu bewahren, das den Reichtum indianischer Traditionen mit einer landschaftlichen Ästhetik von seltenem Wert verbindet.
Die Pflanze bevorzugt einen gut durchlässigen, leichten und sandigen oder steinigen Boden. Sie toleriert auch nährstoffarme und kalkhaltige Böden.
Dieser Strauch liebt einen Standort in der vollen Sonne, um eine üppige Blüte zu fördern. Er verträgt auch Halbschatten, wird dort jedoch wahrscheinlich weniger blühfreudig sein.
Die Calia ist winterhart bis etwa -10 °C. Sie kann mäßig kalte, eher trockene Winter überstehen, bevorzugt jedoch warme Klimazonen.
Einmal angewurzelt, benötigt sie nur wenig Wasser. Gießen Sie während der Wachstumsphase und besonders nach der Pflanzung mäßig. Vermeiden Sie Staunässe, da diese das Wurzelsystem schädigen kann.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat oder durch Stecklinge (unter Folie/hoher Luftfeuchtigkeit), die zu Beginn des Sommers geschnitten werden.
Die Pflanze ist wenig anfällig für Schädlinge, kann aber gelegentlich von Schildläusen oder Blattläusen befallen werden.
Dieser Artikel wurde am 26.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.
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