Artikel-Nr.: 1232
Artikel-Nr.: 0157
Die Calia, auch bekannt als Meskalbohne (Sophora secundiflora oder Dermatophyllum secundiflorum), ist ein baumartiger tropischer Strauch aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Es handelt sich um einen kleinen, mittelschnell wachsenden Baum, der eine Höhe von 4 bis 5 Metern erreicht. Er stammt aus Nordamerika, genauer gesagt aus Texas und Mexiko.
Die Pflanze besitzt ein dichtes Laubwerk aus kleinen, gefiederten und immergrünen Blättern. Jedes Blatt besteht aus mehreren dunkelgrünen, glänzenden Teilblättern. Das dichte Blattwerk verleiht dem Baum eine buschige und elegante Silhouette.
Die Blütezeit liegt im Frühjahr. Der Baum bringt prächtige Trauben violetter oder blau-lilafarbener Blüten hervor, die stark duften und sehr attraktiv für Bienen sind. Die Blüten haben eine schmetterlingsartige Form und verströmen einen angenehmen Duft, der an Jasmin erinnert. Nach der Blüte bildet der Baum lange, flache und dünne Hülsenfrüchte von bis zu 10–15 cm Länge. Diese sind zunächst grün und werden bei der Reife braun.
Die Samen der Meskalbohne sind leuchtend rot, oval und etwa so groß wie ein Olivenkern. Sie sind sehr hart und messen etwa 1 bis 2 cm.
Die Hauptbedeutung der Pflanze liegt in ihrer Verwendung als Zier- und Landschaftspflanze. Sie ist besonders häufig in Trockengärten, ariden Landschaften oder Gärten im mediterranen Stil zu finden. Das immergrüne Laub sorgt das ganze Jahr über für Struktur im Garten. Die spektakuläre Blüte ist ihr Hauptmerkmal und lockt zahlreiche Bestäuber an.
Der Strauch ist trockenheitsresistent und kann auch in Kübeln auf Terrassen kultiviert werden. Er eignet sich für Hecken oder Steingärten. Indigene Kulturen Nordamerikas verwendeten die Samen in Wahrsagezeremonien. Mehr als ein Dutzend Stämme nutzten die gesamte Pflanze für Rituale. Achtung: Die gesamte Pflanze ist hochgiftig.
Nicht wegen psychoaktiver oder medizinischer Wirkungen konsumieren; Anbau ausschließlich zur Erhaltung der botanischen Art.
Die Samen werden historisch von den Ureinwohnern auch zur Herstellung von ethnischem Schmuck verwendet.
Die Pflanze bevorzugt einen gut durchlässigen, leichten und sandigen oder steinigen Boden. Sie toleriert auch nährstoffarme und kalkhaltige Böden.
Dieser Strauch liebt einen Standort in der vollen Sonne, um eine üppige Blüte zu fördern. Er verträgt auch Halbschatten, wird dort jedoch wahrscheinlich weniger blühfreudig sein.
Die Calia ist winterhart bis etwa -10 °C. Sie kann mäßig kalte, eher trockene Winter überstehen, bevorzugt jedoch warme Klimazonen.
Einmal angewurzelt, benötigt sie nur wenig Wasser. Gießen Sie während der Wachstumsphase und besonders nach der Pflanzung mäßig. Vermeiden Sie Staunässe, da diese das Wurzelsystem schädigen kann.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat oder durch Stecklinge (unter Folie/hoher Luftfeuchtigkeit), die zu Beginn des Sommers geschnitten werden.
Die Pflanze ist wenig anfällig für Schädlinge, kann aber gelegentlich von Schildläusen oder Blattläusen befallen werden.
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