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Maca, auch Peru-Ginseng oder peruanisches Viagra genannt, ist eine zweijährige krautige Pflanze, die nur etwa 10 bis 20 cm hoch wird. Diese aus Peru (Südamerika) stammende ausdauernde Pflanze ist extrem widerstandsfähig. Das Gewächs mit seinen stark zerteilten, halb-immergrünen Blättern wächst im Hochgebirge auf über 4000 Metern Höhe und gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).
Die zwittrigen Blüten sind klein und weiß. Sie sind etwa 5 Millimeter lang und wachsen ab dem späten Frühjahr in Trauben. Die essbaren Früchte sind weiß und nur einen Zentimeter lang. Jede Frucht enthält etwa zwanzig kleine Samen.
Die Maca-Samen von Lepidium meyenii sind dunkelbraun, lanzettlich geformt, nur 1 Millimeter lang und wiegen nur wenige Zentigramm. Die Hauptwurzel ähnelt einer Speiserübe; sie ist eine Pfahlwurzel, die während der Entwicklung anschwillt. Sie verwandelt sich schließlich in eine große, breite und kurze Knolle in Form einer Birne oder eines großen Rettichs. Diese Knollen werden ab dem späten Herbst geerntet.
Ein Schatz der hohen Anden-Hochebenen
Die Maca ist eine faszinierende Pflanze, die ursprünglich aus den Hochebenen der Anden stammt.
Als Angehörige der Kreuzblütengewächse ist dieses außergewöhnliche Wurzelgemüse die ideale Wahl für Gärtner, die neugierig darauf sind, Arten aus fernen und extremen Anbauregionen zu entdecken und zu kultivieren.
Eine Besonderheit für den Hochgebirgsgarten
Maca in den eigenen Garten zu integrieren, ist eine hervorragende Möglichkeit, die Kulturvielfalt mit einer robusten, exotischen Sorte zu bereichern.
Dieses Gartenprojekt ermöglicht es, die Anpassungsfähigkeit einer Pflanze zu beobachten, die unter kühlen und anspruchsvollen klimatischen Bedingungen gedeiht eine bereichernde Erfahrung für jeden Pflanzenliebhaber auf der Suche nach botanischen Neuheiten.
Botanische Herausforderung und robuste Kultur
Der Anbau dieser besonderen Gemüsesorte bietet eine einzigartige Gelegenheit, eine Pflanzensammlung zu bereichern.
Maca entwickelt einen bodennahen Wuchs und eine fleischige Wurzel, die typisch für ihren Ursprungsort ist, und macht sie zu einem faszinierenden Studienobjekt im Lauf der Jahreszeiten.
Eine ideale Pflanze für alle, die botanische Raritäten mit Charakter und originelle gärtnerische Herausforderungen schätzen.
Die Pflanze benötigt ein fruchtbares, frisches und luftiges Substrat, egal ob im Topf oder direkt im Freiland. Der Boden des Topfes sollte gut mit Kies, Lavagestein oder Blähton drainiert werden. Diese aphrodisierende Pflanze mag keine „nassen Füße“ (Staunässe).
Sie benötigt nur wenig Feuchtigkeit, da sie in trockenen Zonen wächst. Während der Wachstumsphase ist nur gelegentliches Gießen erforderlich. Im Hochsommer reicht eine Bewässerung alle 3 Tage aus.
Maca braucht viel Licht und sollte an einem sehr sonnigen Standort gepflanzt werden. Bei künstlicher Beleuchtung sind Leuchtstoffröhren oder LED-Lampen vorzuziehen.
Für ein gutes Wachstum sollten die Kulturtemperaturen zwischen 10 und 25 °C liegen. Die Winterhärte ist enorm: Sie hält extremen Minustemperaturen sehr gut stand, verträgt jedoch keine übermäßige Feuchtigkeit.
Die Vermehrung erfolgt ausschließlich durch Aussaat. Eine Vermehrung durch Stecklinge ist bei dieser Art leider nicht möglich.
Die Pflanze ist kaum anfällig für Krankheiten. Gelegentlich kann sie zu Beginn der Blüte von Schnecken oder Raupen befallen werden.
Dieser Artikel wurde am 11.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.
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