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Der Weiße Fingerhut, Großblütiger Fingerhut, lateinisch auch Digitalis grandiflora genannt, ist eine sehr schöne krautige Pflanze, die ursprünglich aus den Unterhölzern Nordeuropas stammt. Er gehört zur Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae). Diese ausdauernde Staude wird 1 bis 1,50 m hoch und weist ein schnelles Wachstum auf.
Er bietet eine prächtige Blüte während der Sommerzeit. Seine Blüten sind glockenförmig, weiß und mit kleinen purpurroten Punkten gesprenkelt. Ende des Sommers bildet er graue Samenkapseln.
Die Samen des Weißen Fingerhuts sind braun, leicht abgeflacht, länglich und winzig – sie sind nur etwa einen Millimeter lang.
Das Laub ist in einer Rosette an der Basis der Pflanze angeordnet. Die Blätter können eine Länge von bis zu 30 cm erreichen. Sie sind dunkelgrün und weisen eine leicht behaarte Textur auf.
Er wird oft als Zierpflanze in Gärten kultiviert, wo er für Farbe und Struktur sorgt. Aufgrund seiner großen, glockenförmigen Blüten ist er bei Bestäubern wie Bienen sehr beliebt.
Über viele Jahre hinweg wurde er in Europa auch als schamanische und esoterische Pflanze verwendet. In der traditionellen Medizin wurde er zur Behandlung verschiedener Leiden eingesetzt, wobei die Anwendung aufgrund seiner hohen Giftigkeit mit äußerster Vorsicht erfolgen muss.
ACHTUNG: Alle Pflanzenteile sind extrem giftig. Von Kindern und Tieren fernhalten. Nur für ornamentale oder botanische Zwecke verwenden.
Diese Sorte wächst sehr gut in einem leichten, gut durchlässigen Substrat, das reich an organischer Substanz ist. Ein humusreicher Kompost ist perfekt geeignet.
Er schätzt helles Licht. Es wird daher dringend empfohlen, einen Standort in voller Sonne zu wählen, damit er kräftig blühen kann.
Diese Art benötigt besonders bei der Pflanzung regelmäßige Wassergaben. In den ersten 2 Wochen ist eine Bewässerung alle zwei Tage erforderlich.
Aufgrund seiner Herkunft entwickelt er sich bei Temperaturen von 10 bis 25 °C sehr gut. Sommerliche Hitzewellen schätzt er weniger, dafür ist seine Winterhärte ausgezeichnet. Er übersteht problemlos starke Minusgrade (USDA-Winterhärtezone 5).
Der einzige effektive Weg zur Vermehrung ist die Aussaat am Jahresende. Eine Vermehrung durch Stecklinge ist leider nicht möglich.
Er ist wenig anfällig für Schädlinge. Gelegentlich kann er von Falschem Mehltau oder Echtem Mehltau (Pilzerkrankungen) befallen werden. In diesem Fall ist eine Behandlung mit Kupferkalkbrühe (Bouillie Bordelaise) erforderlich.
Schneiden Sie vertrocknete Teile, wie die alten Blütenstiele und braune Blätter, am Ende des Jahres gründlich zurück.
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