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Der Blaue Eisenhut, auch Sturmhut, Wolfswurz oder lateinisch Aconitum napellus genannt, ist eine extrem giftige, winterharte und schnellwüchsige mehrjährige Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er stammt ursprünglich aus Europa und erreicht in der Regel eine Höhe von 1 bis 1,40 Metern. Er gehört zu den gefährlichsten und giftigsten botanischen Arten der Welt.
Die Samen des blauerEisenhuts sind schwarz, etwa 5 Millimeter lang, fein strukturiert und sehr leicht, was eine schnelle Verbreitung durch den Wind ermöglicht.
Die Blüten wachsen in aufrechten Trauben und haben eine intensive blau-violette Farbe. Die Blütezeit ist lang und beginnt im Sommer an hohen, robusten Stängeln. Das Laub besteht aus großen, dunkelgrünen, leicht behaarten Blättern, die tief gelappt und eingeschnitten sind.
Die Blätter sind in Rosetten an der Basis der Pflanze angeordnet und können bis zu 20 cm lang werden.
Medizinisch: Diese giftige Pflanze wurde traditionell in der Medizin zur Schmerzlinderung, zur Behandlung von Herzproblemen und zur Verbesserung der Durchblutung eingesetzt. Aufgrund ihrer hohen Toxizität ist ihre Verwendung heute jedoch sehr begrenzt und streng kontrolliert.
ACHTUNG: Alle Pflanzenteile sind extrem giftig. Von Kindern und Tieren fernhalten. Nur für ornamentale oder botanische Zwecke verwenden.
Historisch: Im Mittelalter nutzten die Gallier den Saft der Pflanze, um ihre Pfeilspitzen für Kämpfe zu vergiften.
Zierpflanze: Heute wird er vor allem wegen der Schönheit seiner Blüten kultiviert.
Die Wolfswurz benötigt einen kühlen, feuchten Boden, der reich an Mineralien und organischen Stoffen ist. Sorgen Sie im Topf für eine gute Drainage mit Kies oder Blähton. Im Freiland sollte ein nicht zu trockener, eher kalkhaltiger Boden gewählt werden.
Er benötigt nicht viel Wasser, da er sehr robust ist. Einmal Gießen pro Woche im Hochsommer ist für Topfpflanzen ausreichend. Im Freiland muss die Pflanze normalerweise nicht gegossen werden.
Im Topf sollte er im Halbschatten stehen, im Freiland in der vollen Sonne. Bei künstlicher Beleuchtung sind HPS-Lampen oder Gartenbau-LEDs zu bevorzugen.
Diese Staude wächst ideal bei Temperaturen zwischen 5 und 25 °C. Sie wächst das ganze Jahr über schnell und verträgt starke Fröste problemlos (USDA-Zone 4-8).
Es gibt zwei Möglichkeiten der Vermehrung: durch Aussaat oder durch Teilung des Stocks im Herbst.
Er ist wenig anfällig für Schädlinge oder Krankheiten. Gelegentlich können Blattläuse oder Echter Mehltau (Pilzbefall) auftreten.
Schneiden Sie vertrocknete Pflanzenteile Ende Herbst gründlich zurück und entfernen Sie abgestorbene Blätter.
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