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Der Hopfen ist eine aromatische, zweihäusige und kletternde krautige Pflanze aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabinaceae). Diese sehr schnellwüchsige, ausdauernde Liane benötigt viel Platz; sie wächst in europäischen Wäldern sowie entlang von Wasserläufen und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, wobei sie ihrer Umgebung einen Hauch von Grün und Vitalität verleiht. Pro Pflanze bedeckt sie eine Fläche von etwa 5 m².
Die Hopfensamen von Humulus lupulus sind rundlich, leicht körnig, abgeflacht und von grau-gelber Farbe. Der eher erdige Geruch des Samens ist auf das darin enthaltene Lupulin zurückzuführen. Da sie mit einem kleinen Flügel ausgestattet sind, werden sie leichter durch den Wind verbreitet. Für eine effiziente Entwicklung benötigt die Pflanze beim Anbau eine stabile Stütze, wie ein Rankgitter oder einen Zaun.
Die männliche Pflanze blüht in Rispen und bildet sehr kleine Blüten mit viel Pollen, während die weibliche Pflanze sehr feine, fadenförmige Blüten hervorbringt. Die Blütezeit beginnt im August.
Die Früchte, die nur von der weiblichen Pflanze stammen, entwickeln sich zu schuppigen Zapfen, die mit einem stark duftenden, klebrigen Harz bedeckt sind.
Die Stängel besitzen kleine, weiße, sehr raue, aber harmlose Stacheln.
Es gibt verschiedene Bier-Sorten (Kultivare) wie Saaz oder Citra. In Europa werden Kissen, die mit getrockneten weiblichen Zapfen gefüllt sind, zur Förderung des Schlafs verwendet. Aufgüsse oder Extrakte werden aufgrund ihrer entspannenden Wirkung oder als Einschlafhilfe genutzt, wobei die Anwendung maßvoll erfolgen sollte.
Die weiblichen Blütenstände werden zusammen mit Gerste bereits seit dem 12. Jahrhundert im Elsass zur Aromatisierung von Getränken verwendet. Durch das Brauen verleihen sie diesem weltweit geschätzten Getränk seinen charakteristischen Geschmack. Die Wahl der Sorte beeinflusst nicht nur den Geschmack des Biers, sondern auch seine aromatischen, bitternden oder milden Eigenschaften. Alkoholmissbrauch ist gesundheitsschädlich, bitte in Maßen genießen.
Obwohl der Hopfen zur gleichen Familie wie Cannabis gehört, wird er nicht geraucht, sondern hauptsächlich als Aufguss konsumiert.
Ein übermäßiger Verzehr sollte vermieden werden, da dies Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit oder Verdauungsstörungen hervorrufen kann. Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Die Ernte der Zapfen erfolgt nach Ende der Blütezeit zwischen August und Ende September, wenn die Zapfen gut entwickelt sind und ihr Geruch intensiv ist. Es wird empfohlen, die Zapfen an einem gut belüfteten, lichtgeschützten Ort zu trocknen, um die Qualität des Harzes zu bewahren.
Es kann mehrere Jahre dauern (in der Regel 3 bis 4 Jahre), bis die volle Produktionskapazität erreicht ist.
Er gedeiht in leichter, frischer und an organischer Substanz reicher Erde. Achten Sie auf eine gute Drainage am Topfboden.
Da der Hopfen sehr gut an Waldlichtungen wächst, benötigt er nicht zwingend den ganzen Tag volle Sonne und schätzt auch schattige Plätze.
Er wächst sehr schnell, wenn die Temperaturen über 20 °C liegen. Darunter ist das Wachstum langsamer. Er übersteht sehr strenge Winter mit stark negativen Temperaturen (-25 °C).
Diese robuste Liane liebt Wasser besonders. Es wird empfohlen, den Fuß der Pflanze zu mulchen, um den Boden stets feucht zu halten, was die Häufigkeit des Gießens verringert.
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