Artikel-Nr.: 1232
Artikel-Nr.: 0157
Der Papayabaum, auch als Melonenbaum bekannt, ist ein schnellwachsender tropischer Fruchtbaum aus der Familie der Melonenbaumgewächse (Caricaceae).
Er stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos, ist heute jedoch in den meisten exotischen Ländern verbreitet.
Dieser Baum erreicht eine Höhe von 3 bis 6 Metern und besitzt ein imposantes, immergrünes Laubwerk. Seine große, längliche, birnenförmige Frucht – die Papaya – ist im reifen Zustand gelb. Sie ist durchschnittlich 20 cm lang, hat orangefarbenes Fruchtfleisch und einen Geschmack, der an Pfirsich und Melone erinnert. Die Früchte wachsen in Clustern direkt am Stamm.
Die Papayasamen stammen von der Pflanze Carica papaya. Sie sind schwarz, oval, leicht gefurcht (nicht glatt), etwa 7 mm lang und wiegen nur wenige Dezigramm.
Die essbaren Blüten bestehen aus männlichen Blüten mit einer weißlichen Krone und blassgelben weiblichen Blüten von 2 bis 3 cm Länge. Das immergrüne Laub ist grün und schirmförmig, was dem Baum ein sehr exotisches Aussehen verleiht. Die tief eingeschnittenen Blätter haben lange Blattstiele, die bis zu 50 cm lang werden können.
Bodenbeschaffenheit: Dieser Fruchtbaum benötigt ein leichtes, gut durchlässiges, leicht saures Substrat (z. B. mit Kokosfasern). Aufgrund seiner Pfahlwurzel sollte das Gefäß tief genug sein.
Für eine gute Ernte muss die Pflanze in der vollen Sonne stehen. Bei Zimmerkultur ist eine sehr hohe Lichtintensität erforderlich.
Er wächst sehr schnell bei Temperaturen zwischen 25 °C und 35 °C. Darunter stagniert das Wachstum. Die Pflanze ist nicht winterhart und verträgt keinen Frost. Es ist zwingend erforderlich, die Pflanze vor dem Winter ins Haus zu holen (USDA-Winterhärtezone 11).
Da der Papayabaum Wasser liebt, sollte er regelmäßig gegossen werden, sobald das Substrat oberflächlich abtrocknet. Die Bewässerung sollte an der Basis mit kalkfreiem Wasser erfolgen.
Die einfachste und schnellste Vermehrung erfolgt über die Aussaat.
Die Pflanze ist anfällig für Phytophthora (Wurzelfäule), die meist durch Staunässe entsteht und zur Fäulnis von Wurzeln, Stammbasis und Früchten führt. Gelegentlich können die Blätter von Echtem Mehltau oder Spinnmilben befallen werden.
Da diese Art sehr nährstoffbedürftig ist, empfiehlt es sich, einmal im Jahr einen Langzeitdünger zu verabreichen. Gelbe oder verwelkte Blätter sollten regelmäßig entfernt werden.
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