Artikel-Nr.: 1232
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Der Essigbaum, sumach auch Rhus typhina ist eine Pflanze aus Nordamerika und gehört zur Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Es handelt sich um einen schnell wachsenden Strauch, der im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von 3 bis 4 Metern erreicht.
Die wechselständigen Blätter des Essigbaums sind groß, gefiedert und bestehen in der Regel aus 11 bis 31 lanzettlichen, gezähnten Einzelblättern. Sie werden zwischen 10 und 30 cm lang. Im Sommer sind sie leuchtend grün, bevor sie im Herbst eine spektakuläre Färbung von leuchtendem Rot über Orange bis hin zu Gelb annehmen.
Die Blüten erscheinen im Sommer (Juni bis August) in dichten, aufrechten Rispen, die bis zu 25 cm lang werden können. Aus ihnen entwickeln sich die charakteristischen roten, samtig behaarten Fruchtstände (Steinfrüchte), die den ganzen Winter über am Strauch bleiben.
Die Samen des Essigbaums sind schwarz und von einem roten Flaum umgeben.
Kulinarisch & Medizinisch: Der Name „Essigbaum“ bezieht sich auf die Fruchtsäuren (Äpfelsäure) in den Härchen der Fruchtstände. Wegen ihres hohen Gerbstoffgehalts werden sie in der Volksmedizin für Aufgüsse verwendet. Die getrockneten und gemahlenen Beeren sind im Nahen Osten als Gewürz (Sumach) bekannt und verleihen Salaten, Fleisch und Marinaden eine säuerlich-frische Note.
Zierpflanze: Er wird oft wegen seines attraktiven Laubs und seiner skulpturalen Form als Gartenstrauch gepflanzt.
Er bevorzugt einen gut durchlässigen, leichten Boden, der leicht sauer bis neutral ist. Der Essigbaum ist sehr anpassungsfähig und toleriert auch nährstoffarme Böden. Eine gute Drainage ist jedoch wichtig, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Dieser nordamerikanische Strauch liebt sehr helle Standorte. Er toleriert zwar leichten Schatten, aber für eine optimale Entwicklung und eine reiche Herbstfärbung ist ein sonniger Platz ideal.
Der Essigbaum ist extrem widerstandsfähig und verträgt sehr niedrige Temperaturen. Er ist winterhart bis ca. -30 °C (USDA-Zonen 4 bis 8). Während der Wachstumsphase bevorzugt er Temperaturen zwischen 15 und 25 °C.
Sobald er gut angewurzelt ist, ist er trockenheitsresistent. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sollte er jedoch regelmäßig gegossen werden, um eine gute Etablierung zu fördern.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Samen oder Stecklinge. Halbreife Stecklinge, die im Spätsommer geschnitten und in ein Sand-Erde-Gemisch gesteckt werden, bewurzeln sich meist innerhalb weniger Wochen.
Schneiden Sie den Strauch am Ende des Winters oder im zeitigen Frühjahr zurück, um die Verzweigung zu fördern. Entfernen Sie abgestorbene oder kranke Äste und lichten Sie die Mitte aus, um eine bessere Luftzirkulation zu gewährleisten.
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