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Der Indische Waschnussbaum oder Seifenbeere ist ein recht großer, schnellwachsender Baum, der eine Höhe von 7 bis 10 Metern erreicht. Er gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Man findet ihn in allen warm-gemäßigten und tropischen Regionen der Erde, insbesondere in Asien.
Seine glänzend grünen Blätter sind in der Regel gefiedert und wechselständig angeordnet, mit einer Länge von 15 bis 30 cm. Jedes Blatt besteht aus 6 bis 12 symmetrisch angeordneten Teilblättern. Das Laub verströmt einen angenehmen Duft, wenn man es zwischen den Fingern zerreibt.
Die Früchte des Indischen Seifenbaums sind kugelförmige oder ovale Beeren, die bei der Reife oft eine gelbe bis braune Farbe annehmen. Sie haben einen Durchmesser von etwa 2 bis 5 cm. Obwohl das Fruchtfleisch leicht süßlich sein kann, sind die Früchte vor allem für ihre schäumende Wirkung bekannt, da sie Saponine enthalten.
Die Waschnusssamen des Sapindus mukorossi sind schwarz, rund, glatt und glänzend. Sie sind schwer und haben einen Durchmesser von etwa 1 cm.
Aufgrund des hohen Saponingehalts werden die Schalen der Früchte als natürliche Alternative zu herkömmlichen chemischen Waschmitteln verwendet. Waschnüsse sind biologisch abbaubar und enthalten keine Chemikalien. Es handelt sich um ein umweltfreundliches Produkt, das besonders für empfindliche Haut geeignet ist – ein zu 100 % ökologischer Waschvorgang.
Fünf bis sechs Halbschalen in einem kleinen Beutel im Trommelinneren der Waschmaschine reichen aus, um die Wäsche ab 30 °C zu reinigen. Die Schalen können mehrfach wiederverwendet werden. Die Samen werden hauptsächlich für die Herstellung von ethnischem Schmuck verwendet.
Sapindus mukorossi benötigt einen sauren Boden (niedriger pH-Wert) oder Moorbeeterde (Erikaerde), die reich an Humus und organischer Substanz ist. Eine Mischung aus 90 % Moorbeeterde und 10 % Perlit ist ideal. Achten Sie auf eine gute Drainage am Topfboden, zum Beispiel durch Blähton.
Der asiatische Seifenbaum benötigt während seiner Wachstumsphase regelmäßige Wassergaben. Im Sommer ist es ratsam, ihn zweimal pro Woche zu gießen. Im Winter sollte nur dann am Fuß des Baumes gegossen werden, wenn das Substrat wirklich trocken ist.
Die Waschnusspflanze passt sich an verschiedene Lichtverhältnisse an; sie mag sowohl indirektes Sonnenlicht als auch die volle Sonne. Bei einer Innenkultur unter Kunstlicht sind pflanzenspezifische Leuchtstoffröhren oder MH-Lampen (Metallhalogenid) zu bevorzugen.
Sapindus mukorossi gedeiht sehr gut bei Temperaturen zwischen 10 und 30 °C. Darunter wächst der Baum deutlich langsamer. In den ersten drei Jahren sollte der Seifenbaum im Topf kultiviert werden, bevor er in mildem Klima ins Freiland umgepflanzt wird. Die USDA-Winterhärtezone liegt bei 8–11.
Der Indische Seifenbaum wird hauptsächlich durch Aussaat vermehrt. Er kann jedoch auch durch Stecklinge vermehrt werden, indem man 15 cm lange, gesunde Triebe in ein feuchtes Substrat an einem warmen Ort steckt, bis sich Wurzeln bilden.
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