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Der Kapokbaum, auch Wollbaum oder Ceiba genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Wollbaumgewächse (Bombacaceae). Es handelt sich um einen sehr großen, schnellwachsenden Tropenbaum, der in der Mythologie der Maya als symbolträchtig und heilig gilt. Er ist in Java, Südamerika, Mittelamerika und Afrika beheimatet.
Im ausgewachsenen Zustand kann er problemlos eine Höhe von über 25 Metern und einen Durchmesser von 10 Metern erreichen. Sein Stamm ist imposant und hochgewachsen; die Oberfläche ist von einer glatten, grauen Rinde bedeckt, die mit dornigen Auswüchsen versehen ist, die als Schutz gegen Pflanzenfresser dienen. Charakteristisch ist auch die Anschwellung an der Basis des Stammes, die es dem Baum ermöglicht, Wasser und Nährstoffe zu speichern – eine Anpassung an zeitweise trockene tropische Umgebungen.
Das laubabwerfende Blattwerk ist üppig und dicht. Die großen, handförmig zusammengesetzten Blätter bestehen aus bis zu sieben leuchtend grünen, glänzenden Teilblättern, die großzügigen Schatten spenden. Die Blüte ist spektakulär und findet meist im Frühjahr statt. Die großen, becherförmigen Blüten sind weiß oder cremefarben, manchmal rosa oder rot getönt. Sie stehen in Büscheln zusammen und locken zahlreiche Bestäuber an.
Die Früchte sind längliche, holzige Kapseln, die bis zu 30 Zentimeter lang werden können. Bei der Reife öffnen sich diese Kapseln und geben eine leichte, flauschige Faser frei, die als Kapok bekannt ist.
Die Samen der Ceiba pentandra sind rund, etwa so groß wie Erbsen und von brauner Farbe.
Faserproduktion: Die feinen, seidigen Haare, welche die Samen umhüllen, werden zur Gewinnung von Kapok verwendet. Diese Pflanzenfaser dient häufig als Baumwollersatz. Sie ist verrottungsfest und wasserabweisend.
Holzverarbeitung: Im Französischen wird der Baum „Fromager“ (Käser) genannt, da sein Holz traditionell zur Herstellung von Käseschachteln verwendet wird.
Traditionelle Medizin: Dieser tropische Baum wird in der Volksmedizin in Afrika, Südamerika, Indien, Sri Lanka und Südostasien genutzt. Auf den Antillen ist die Wurzel für ihre wohltuende Wirkung auf den Organismus bekannt.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Es wird ein gut durchlässiges, fruchtbares und leicht saures Substrat empfohlen. Der Baum gedeiht in Böden mit viel organischer Substanz. Vermeiden Sie zu kompakte oder lehmige Böden, die Wasser stauen.
Dieser große Tropenbaum benötigt einen sehr sonnigen Standort. Er liebt freie Flächen mit direktem Sonnenlicht während des Großteils des Tages.
Die Art gedeiht bei warmen Temperaturen zwischen 20 °C und 35 °C. Sie ist nicht winterhart und verträgt keine Temperaturen unter 10 °C. Außerhalb der Tropen sollte sie im Haus oder in beheizten Gewächshäusern kultiviert werden.
Während der Wachstumsphasen ist regelmäßiges Gießen erforderlich. Die Erde sollte jedoch zwischen den Wassergaben abtrocknen, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Erfolgt hauptsächlich durch Aussaat. Stecklinge sind möglich, aber weniger gebräuchlich.
Der Baum kann für Schildläuse, Blattläuse und Pilzbefall anfällig sein. Eine regelmäßige Kontrolle ist ratsam, um einen Befall frühzeitig zu erkennen.
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