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Suma, auch Brasilianischer Ginseng oder Amazonas-Ginseng genannt, ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Sie wächst schnell im tropischen Regenwald Brasiliens und kann rasch eine Höhe von 2 bis 3 Metern erreichen. In ihrem natürlichen Lebensraum kann sie mehrere Jahrzehnte alt werden. Man wartet in der Regel, bis die Pflanze zwischen 3 und 5 Jahre alt ist, bevor man ihre Wurzeln erntet. In diesem Alter ist die Konzentration der Wirkstoffe (Saponine, Pfappsäure) optimal.
Die Blätter sind einfach, gegenständig und von ovaler bis lanzettlicher Form. Sie haben eine leicht ledrige Textur und eine tiefgrüne Farbe. Die Blattspreite ist ganzrandig mit deutlich markierten Nerven, die von der Basis ausgehen.
Der Blütenstand erscheint in Form von endständigen oder achselständigen Rispen, die aus kleinen, in kugelförmigen Köpfchen oder kurzen Ähren gruppierten Blüten bestehen. Die Blüten sind cremeweiß oder gelblich, sehr unauffällig und klein.
Die Samen der Brasilianischer Ginseng befinden sich in kleinen Trockenfrüchten. Sie sind winzig, linsenförmig oder manchmal rundlich und von brauner bis schwarzer Farbe. Aufgrund ihrer geringen Größe werden sie in ihrem tropischen Lebensraum leicht durch den Wind oder kleine Tiere verbreitet.
Eigenschaften und Verwendung:
Zierpflanze: Diese Kletterpflanze verleiht Gärten, Terrassen oder Veranden sofort einen originellen und exotischen Touch. Sie ist besonders interessant für Liebhaber exotischer Gärten und seltener Pflanzen.
Innenraumgestaltung: Aufgrund ihrer weißen Blüten und ihres Laubs eignet sie sich hervorragend als dekorative Zimmerpflanze für Wintergärten.
Ethnobotanik: Seit Jahrtausenden von den indigenen Völkern des Amazonas genutzt, wird diese Pflanze traditionell wegen ihrer stärkenden und anregenden Wirkung verwendet. Die sogenannte „Wunderwurzel“ gilt als traditionelle adaptogene Pflanze, die hilft, den Organismus bei verschiedenen Belastungen zu unterstützen.
Die Pflanze benötigt einen an organischer Substanz reichen, tiefgründigen und vor allem sehr gut durchlässigen Boden. Eine Mischung aus 60 % Laubmischung, 30 % reifem Kompost und 10 % Sand oder Perlit ist ideal.
Als Pflanze des tropischen Waldrandes schätzt sie einen hellen, aber gefilterten Standort. Halbschatten ist ideal, besonders in Regionen, in denen die Nachmittagssonne sehr brennend sein kann.
Pfaffia paniculata ist nicht winterhart. Da sie aus dem Amazonasbecken stammt, verträgt sie keine Temperaturen unter 10 °C. Das optimale Wachstum liegt zwischen 22 °C und 32 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit. In unseren Breitengraden muss sie im Winter zwingend in einem warmen Gewächshaus oder in beheizten Innenräumen gehalten werden.
Während der Wachstumsphase ist der Wasserbedarf regelmäßig. Der Boden sollte frisch bleiben, aber niemals staunass sein. Es wird empfohlen, die Oberfläche des Substrats zwischen den Wassergaben leicht antrocknen zu lassen.
Die schnellste Methode ist die Vermehrung durch halbverholzte Stecklinge in einer warmen und feuchten Umgebung. Bei älteren Pflanzen ist auch eine Wurzelteilung möglich. Die Aussaat ist ebenfalls eine gängige Methode.
Bei der Zimmerkultur sind die Hauptfeinde Spinnmilben und Thripse, die sich bei zu trockener Luft entwickeln. Bei Staunässe oder zu schwerem Substrat reagiert das Rhizom sehr empfindlich auf Pilzfäule.
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