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Artikel-Nr.: 0157
Die Acerola, auch Acerola-Kirsche, Jamaika-Kirsche oder lateinisch Malpighia glabra genannt, ist ein Baum aus der Familie der Malpighiengewächse (Malpighiaceae).
Dieser kleine tropische Baum wächst in den exotischen Regionen Südamerikas, insbesondere in Peru sowie in den Regenwäldern Venezuelas und Brasiliens.
Er wächst langsam und erreicht im Erwachsenenalter eine Höhe von 2 bis 6 Metern.
Seine Blätter sind immergrün, auf der Oberseite tief glänzend grün und auf der Unterseite blasser. Sie haben eine ovale Form, sind zwischen 2 und 7 cm lang und stehen sich an den Zweigen gegenüber.
Die Blüten der Acerola sind sehr fein und in kleinen Dolden in den Blattachseln angeordnet. Sie besitzen fünf fransige Blütenblätter, deren Farbe von blassrosa bis karminrot variiert. Sie erscheinen in aufeinanderfolgenden Wellen während der gesamten warmen Jahreszeit.
Die Frucht wird oft „Antillen-Kirsche“ genannt, da sie der europäischen Kirsche sehr ähnlich sieht. Sie ist fleischig, hat einen Durchmesser von 1 bis 3 cm und weist drei flache Lappen auf. Ihre Haut ist dünn und empfindlich; sie färbt sich bei der Reife von Grün über Orange zu einem leuchtenden Rot. Das Fruchtfleisch ist extrem saftig, sauer und vor allem berühmt für seine außergewöhnliche Konzentration an Vitamin C (bis zu 30- bis 100-mal so viel wie eine Orange).
Der Acerola-Samen enthält drei kleine, dreieckige und geflügelte Kerne. Diese Samen sind hart, cremefarben oder bräunlich und im Verhältnis zur Fruchtgröße recht voluminös.
Weit mehr als nur eine Zierpflanze, ist dieser tropische Fruchtstrauch berühmt für seine kleinen, säuerlichen roten Früchte. Er wird vor allem wegen seiner therapeutischen Eigenschaften kultiviert (stärkend, kräftigt den Organismus, Vitaminquelle...).
Diese kleine Beere, die als Superfood gilt, hat ein saftiges Fleisch mit einem angenehmen Aroma. Sie ist wegen ihres erfrischenden Geschmacks und ihres hohen Nährwerts sehr begehrt.
In Brasilien, wo der Baum intensiv angebaut wird, werden die Früchte als energetisierende Säfte konsumiert. Sie können auch frisch, in Smoothies oder als Marmelade genossen werden. Die indigenen Völker des Amazonas nutzen sie für ihre gesundheitsfördernde Wirkung. In der Medizin wird die Frucht meist in Form von Fruchtpulver verwendet.
Die Acerola verleiht Ihrem Außenbereich in Töpfen oder Kübeln, aber auch im Innenbereich (z. B. in einem Wintergarten), ein exotisches Aussehen. Sowohl die Blüte als auch die Fruchtbildung sind sehr dekorativ. Sie ist eine ideale Pflanze für Liebhaber exotischer Früchte und produktiver Gärten.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Die Acerola schätzt besonders leichte, tiefgründige und gut durchlässige Böden, um Staunässe an den Wurzeln zu vermeiden. Eine Mischung aus 50 % Gartenerde, 40 % Qualitäts-Blumenerde und 10 % Flussand bildet eine ideale Umgebung.
Diese tropische Art benötigt einen vollsonnigen Standort, um eine reiche Blüte und eine optimale Fruchtbildung zu gewährleisten. Intensives Licht ist unerlässlich für die Synthese von Vitamin C in den Früchten.
Die Acerola ist ein kälteempfindlicher Strauch, der das ganze Jahr über warmes und feuchtes Klima bevorzugt. Seine Winterhärte ist begrenzt; er beginnt zu leiden, sobald die Temperatur unter 5 °C fällt, und überlebt in der Regel selbst kurze Fröste nicht. Außerhalb tropischer oder sehr geschützter mediterraner Zonen muss er im Topf kultiviert werden, damit er in einem hellen Raum oder Wintergarten überwintern kann.
Der Wasserbedarf ist regelmäßig, besonders während der Wachstumsphase, bei der Pflanzung und während der Fruchtbildung. Der Boden sollte frisch gehalten werden, ohne ihn zu ertränken; die Oberfläche des Substrats sollte zwischen den Wassergaben leicht antrocknen. Im Winter muss die Bewässerung deutlich reduziert werden.
Die effektivste Methode zur Vermehrung der Acerola ist die Stecklingsvermehrung von halbverholzten Trieben im Sommer unter Wärmeeinwirkung. Das Abmoosen (Luftabsenker) ist eine interessante Alternative, um schnell eine kräftige Pflanze zu erhalten, die der Mutterpflanze entspricht.
Der Strauch kann von Blattläusen und Schildläusen befallen werden, besonders wenn er unter Glas oder in einer zu trockenen Umgebung steht. Übermäßige Staunässe begünstigt das Auftreten von Pilzkrankheiten wie Wurzelfäule oder Blattflecken.
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Artikel-Nr.: 1133
Artikel-Nr.: 0091
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