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Shanshi, Gerberstrauch oder lateinisch Coriaria ist ein Strauch aus der Familie der Gerberstrauchgewächse (Coriariaceae). Er wächst in den Bergen Südamerikas, insbesondere in Chile und Kolumbien. Dieser langsam wachsende Baum erreicht in seinem natürlichen Lebensraum eine Höhe von 4 bis 7 Metern.
Sein Laub ist gegenständig angeordnet, klein, elliptisch und hat eine glatte Oberfläche. Die Blätter sind dunkelgrün und glänzend. Die Blüten sind klein, weiß und in Blütenständen gruppiert; sie verströmen einen leichten Duft. Die Blütezeit liegt im Sommer sowie im frühen Herbst.
Die Früchte des Shanshi sind kleine Kapseln, die bei Reife rot bis braun gefärbt sind. Sie sind meist rundlich und enthalten die Samen.
Die Samen des Gerberstrauch sind schwarz, klein und nur wenige Millimeter lang.
In Ecuador wird die Frucht wegen ihrer angenehmen Wirkung auf den Körper konsumiert.
In der traditionellen Medizin wird sie in Bädern für ihre wohltuende Wirkung auf den Organismus eingesetzt.
Es handelt sich zudem um eine Färberpflanze, deren Verwendung in Gerbereien und Färbereien im Mittelalter weit verbreitet war.
Coriaria wächst gut in gut durchlässiger, an organischer Substanz reicher Erde. Sie toleriert verschiedene Bodentypen, gedeiht aber am besten in leichtem, lehmigem oder sandigem Boden.
Die Pflanze liebt einen Standort in voller Sonne. Ein sonniger Standort fördert ein kräftiges Wachstum und eine bessere Blüte, sie kann jedoch auch Halbschatten tolerieren.
Ihre Winterhärte ist recht interessant; sie verträgt moderate Temperaturen, muss aber vor starkem Frost geschützt werden, da sie empfindlich auf Temperaturen unter -10 °C reagiert. In kalten Klimazonen empfiehlt es sich, den Strauch im Topf zu kultivieren und ihn im Winter ins Haus zu holen.
Regelmäßiges Gießen (etwa einmal pro Woche) ist erforderlich, um den Boden leicht feucht zu halten, insbesondere während der Wachstumsphase. Im Winter sollte die Bewässerung reduziert werden.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat oder Stecklinge. Die Stecklingsvermehrung von verholzten Trieben im Sommer ist eine wirksame Methode zur Vermehrung.
Die Pflanze kann anfällig für Blattläuse, Schildläuse oder Spinnmilben sein. Bei übermäßiger Feuchtigkeit kann sie zudem für bestimmte Pilzkrankheiten anfällig sein.
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