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Artikel-Nr.: 0157
Der Eisenbambus oder Kalkutta-Bambus genannt (lateinisch Dendrocalamus strictus), ist eine ausdauernde, asiatische Sorte aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Er ist extrem schnellwüchsig und kann bis zu 30 cm pro Tag wachsen. In seinem natürlichen Habitat erreicht er in nur wenigen Wochen eine Höhe von 10 bis 20 Metern. Er gehört zu den gigantischen Bambusarten, deren Halme (Stämme) einen Durchmesser von bis zu 10 cm erreichen können, was ihn zu einem der größten Bambusse der Welt macht.
Sein Laubwerk ist üppig und dicht. Die Blätter sind lang, schmal und lanzettlich geformt, mit einer Länge zwischen 15 und 30 cm. Ihre Farbe variiert von leuchtendem bis dunkelgrün, was einen markanten Kontrast zu den goldfarbenen oder grünen Halmen bildet. Die Blätter sind zudem lederartig und fühlen sich leicht rau an. Die Blüte erfolgt in der Regel nur alle 40 bis 50 Jahre. Die Blütenstände erscheinen als Rispen mit kleinen, unauffälligen cremefarbenen oder gelben Blüten.
Die Samen des EisenBambus sind länglich, etwa 8 mm lang, hellgrau und ähneln stark Weizenkörnern.
Er dient als natürlicher Sichtschutz und verleiht dem Garten eine exotische Note. Seine jungen Triebe sind essbar und werden in der asiatischen Küche geschätzt. Zudem wird er als Windschutz und zur Bodenbefestigung eingesetzt, um Erosion zu verhindern.
Im Baugewerbe wird er wegen seiner Robustheit und Langlebigkeit geschätzt, insbesondere für Gerüste, Häuser und temporäre Unterkünfte. Seine Druck- und Biegefestigkeit macht ihn zu einem idealen ökologischen Baumaterial.
Dieser indische Bambus bevorzugt einen gut durchlässigen, an organischer Substanz reichen Boden. Er gedeiht in leicht sauren bis neutralen Böden, passt sich aber auch alkalischen Böden an. Er ist insgesamt sehr anspruchslos.
Diese Art benötigt einen Standort in voller Sonne. Direkte Sonneneinstrahlung über den Großteil des Tages ist ideal, wobei in sehr heißen Regionen auch leichter Schatten toleriert wird.
Er ist relativ robust und verträgt Temperaturen bis zu -8 °C. Am besten entwickelt er sich jedoch in tropischem oder subtropischem Klima bei 20 bis 30 °C. Starker Frost kann die oberirdischen Pflanzenteile schädigen.
Eisenbambus benötigt besonders während der Wachstumsphasen und nach der Pflanzung regelmäßige Wassergaben. Der Boden sollte feucht bleiben, aber Staunässe muss vermieden werden, da dies zu Wurzelproblemen führen kann. In Trockenperioden ist häufigeres Gießen ratsam.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich vegetativ über Rhizom-Stecklinge, die in vorbereitete Erde gepflanzt werden. Auch eine Vermehrung durch Aussaat ist möglich.
Er ist resistent gegen Krankheiten, kann aber von saugenden Insekten wie Blatt- oder Schmierläusen befallen werden. Biologische Behandlungen helfen, den Befall zu kontrollieren.
Es wird dringend empfohlen, bei der Pflanzung eine Rhizomsperre zu installieren, um seine Ausbreitung im Garten zu begrenzen.
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