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Mertensia maritima AUSTERNPFLANZE (10 samen)

0315

MEERES-AUSTERNPFLANZE samen

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Beschreibung

Die Mertensie, auch Küsten-Blauglöckchen, Meeres-Austernpflanze oder Vegetabile Auster genannt, ist eine kriechende, ausdauernde Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Es handelt sich um eine kleine krautige Pflanze, die meist etwa 30 cm hoch wird und hauptsächlich entlang der französischen Atlantikküste auf sandigen Böden wächst.

Ihre breiten, dicken Blätter sind grau-grün und haben eine leicht fleischige Textur. Sie sind in Rosetten an der Basis der Pflanze angeordnet und können bis zu 15 cm lang werden. Die Oberfläche der Blätter ist oft von einem feinen, bläulichen Reif (Pruina) bedeckt, was ihnen ein glänzendes, edles Aussehen verleiht.

Die Blütezeit im Frühling und Sommer ist ebenso bemerkenswert. Die langen Blütenstiele erheben sich über das Laub und tragen leuchtend blaue, manchmal violett getönte Glockenblüten von etwa 2 bis 3 cm Länge.

Die Samen der Austernpflanze sind braun bis schwarz und haben die Form eines Wassertropfens.

- Besonderheiten und Verwendung:

Der besondere Reiz dieser Pflanze liegt in ihrem Geschmack nach Meeresfrüchten. Ihre Blätter besitzen ein jodhaltiges Aroma, das stark an Austern erinnert. Dies macht sie zu einer begehrten Zutat in der gehobenen Küche, besonders in Kombination mit Fischgerichten oder Meeresfrüchten.

Die Blätter können roh, gekocht oder wie Meerfenchel in Essig eingelegt verzehrt werden.

Aufgrund ihrer Beliebtheit in der Gourmetküche ist sie in ihrem natürlichen Lebensraum leider immer seltener anzutreffen.

Mit ihrem kompakten Wuchs und den fleischigen blau-grünen Blättern ist sie zudem eine sehr dekorative Pflanze für Küstengärten. Sie verträgt salzhaltige Luft und salzige Böden hervorragend.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die beste Zeit für die Aussaat der Mertensia maritima ist ab März, wenn es noch kalt ist.
  • Stratifizieren Sie die Samen zuerst: Entweder natürlich, indem Sie sie in einem Topf mit feuchtem Sand draußen lassen, oder künstlich, indem Sie sie für 3 bis 4 Wochen in den Kühlschrank stellen.
  • Nach der Stratifikation erfolgt die Aussaat in einer Schale mit einem Substrat aus feiner Aussaaterde und Sand.
  • Befeuchten Sie das Substrat gut mit einer Handsprühflasche und lassen Sie die Kultur an einem Ort mit Temperaturen zwischen 15 und 20 °C (Kaltgewächshaus) stehen.
  • Die Keimung beginnt in der Regel 2 bis 4 Wochen nach der Aussaat.

Sobald die Sämlinge 10 cm hoch sind, können sie in separate Töpfe oder direkt ins Freiland umgepflanzt werden. Das Substrat muss sehr luftig sein, da die Wurzeln in zu kompakter und nasser Erde schnell faulen.

- Substrat / Bodentyp:

Diese Meerespflanze bevorzugt sandige und lehmige Böden, die oft arm an organischer Substanz sind. Sie gedeiht am besten auf gut durchlässigen Substraten, wie sie für Küstengebiete typisch sind, wo ein Gleichgewicht zwischen Feuchtigkeit und Belüftung herrscht.

- Standort / Besonnung:

Man findet sie typischerweise in voller Sonne oder im Halbschatten. Sie gedeiht in sonnigen maritimen Umgebungen, in denen sie genügend Licht für ihr Wachstum einfangen kann.

- Temperatur / Winterhärte:

Diese Art ist an gemäßigtes und vor allem maritimes Klima angepasst. Sie verträgt Temperaturen von 5 bis 20 °C, ist aber auch gegenüber saisonalen Schwankungen widerstandsfähig, solange sie vor sehr starken Frösten geschützt wird.

- Bewässerung:

Als Halophyt (Salzpflanze) benötigt sie mäßige Bewässerung. Sie toleriert einen gewissen Salzgehalt und bevorzugt feuchte Bedingungen, aber Staunässe schadet ihr. Eine gute Drainage ist daher unerlässlich, um Wurzelfäule zu vermeiden.

- Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt ausschließlich durch Aussaat. Die Pflanze bildet keine Ausläufer und lässt sich nicht durch Stecklinge vermehren.

- Schädlinge / Krankheiten:

Sie kann von verschiedenen Fressfeinden heimgesucht werden, insbesondere von pflanzenfressenden Insekten, die die Blätter fressen. Auch Weichtiere wie Schnecken schätzen das Laub sehr. Der hohe Salzgehalt und der besondere Geschmack können jedoch einige Pflanzenfresser abschrecken.

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