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Der Orangenraute auch Orangen-Jasmin oder lateinisch Murraya paniculata genannt, ist ein Strauch aus dem Unterholz des südostasiatischen Raumes. Er gehört zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae), der gleichen Familie wie die Zitruspflanzen. Er wächst langsam und erreicht gewöhnlich eine Höhe von 2 bis 3 Metern.
Das Laub ist dicht, immergrün und dunkelgrün. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und bestehen aus 3 bis 9 ovalen Teilblättern. Beim Zerreiben verströmen sie einen zitrusartigen Duft, der charakteristisch für Rautengewächse ist.
Die Blüten sind die Hauptattraktion dieses Strauches. Sie sind klein, reinweiß und in endständigen Trugdolden angeordnet. Ihre Form erinnert an Orangenblüten mit fünf zurückgebogenen Blütenblättern. Sie verströmen einen süßen Duft nach Jasmin oder Orangenblüten, der besonders in der Abenddämmerung oder nach einem Regenschauer sehr intensiv ist.
Nach der Blüte bildet der Strauch kleine fleischige Beeren. Zunächst grün, färben sie sich bei der Reife leuchtend orange und schließlich tiefrot. Diese eiförmigen Früchte sind 1 bis 2 Zentimeter lang.
Die Samen des Orangen-Jasmins sind länglich, gelblich oder gräulich gefärbt und weisen eine leicht flaumige Textur auf.
Landschaftsgestaltung: Aufgrund seines dekorativen Laubs wird der Orangen-Jasmin häufig für Hecken verwendet. Er eignet sich ideal als Sichtschutz, zur Abgrenzung des Gartens oder zur Gestaltung verschiedener Gartenbereiche.
Ganzjährige Struktur: Da er immergrün ist, garantiert er das ganze Jahr über eine schöne Struktur. Er ist vielseitig einsetzbar in Patios, auf Terrassen oder in tropischen Gärten.
Zierwert: Die duftenden Blüten und die anschließenden roten Früchte verstärken seinen hohen dekorativen Wert.
Kunst & Klima: Diese subtropische Art kann in mediterranem Klima direkt ins Freiland gepflanzt werden. Da er regelmäßiges Beschneiden sehr gut verträgt, ist er eine exzellente Wahl für die Gestaltung von Bonsais.
Der Orangen-Jasmin bevorzugt einen nährstoffreichen, fruchtbaren und vor allem gut durchlässigen Boden. Ideal ist eine Mischung aus 40 % hochwertiger Blumenerde, 40 % Gartenerde und 20 % Flusssand oder Perlit. Er bevorzugt leicht saure bis neutrale Böden. Im Topf ist eine Drainageschicht (Blähton oder Kies) am Boden unerlässlich, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Die Pflanze benötigt einen hellen Standort, um reichlich zu blühen. Sie gedeiht in der vollen Sonne oder im Halbschatten. In Regionen mit sehr heißen Sommern verhindert ein leichter Schatten während der heißesten Nachmittagsstunden Schäden am Laub. Im Haus wird ein Platz an einem Süd- oder Westfenster empfohlen.
Murraya paniculata ist ein tropischer Strauch und nicht frosthart. Er verträgt Temperaturen unter 5 °C nur schwer. Unter 0 °C treten schnell Schäden an Laub und Holz auf, die oft fatal sind. In nicht-tropischen Zonen muss er im Topf kultiviert und in einem hellen Raum bei 10 °C bis 15 °C überwintert werden.
Während der Wachstumsphase und direkt nach der Pflanzung muss regelmäßig gegossen werden, um das Substrat leicht feucht zu halten, ohne es zu durchnässen. Im Winter sollte weniger gegossen werden; lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben oberflächlich abtrocknen.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat oder Stecklinge. Frische Samen keimen innerhalb weniger Wochen in einer warmen, feuchten Umgebung. Stecklinge aus halbverholzten Trieben werden im Sommer unter hoher Luftfeuchtigkeit (gespannte Luft) und unter Verwendung von Bewurzelungshormonen gezogen.
Der Strauch ist anfällig für Wollläuse, Blattläuse und Spinnmilben, besonders bei trockener Zimmerluft. Bei den Krankheiten führt vor allem Staunässe zu Wurzelfäule oder Gelbfärbung der Blätter.
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