Artikel-Nr.: 1232
Der Japanische Ahorn, roter fächerahorn auch Momiji genannt, ist ein Baum aus der Familie der Ahorngewächse (Aceraceae). Diese asiatische Sorte zeichnet sich durch ihren ausladenden Wuchs und eine Höhe von 3 bis 8 Metern aus. Er wächst langsam, besitzt aber eine lange Lebenserwartung von mehreren Jahrzehnten.
Er blüht im Frühjahr, von April bis Mai, und bringt rötliche bis purpurne Blüten hervor, die keinen besonderen Duft verströmen.
Die Samen des Japanischen Ahorns stammen vom Acer palmatum atropurpureum. Sie sind etwa 5 Millimeter lang, oval geformt und haben eine glatte, leicht glänzende Textur. Diese kleinen „Hubschrauber“ sind dunkel- bis hellbraun und werden ab Oktober geerntet.
Seine Früchte sind Samaras (Flügelfrüchte) mit einer durchschnittlichen Länge von 2 Zentimetern. Sie sind dunkelbraun und werden auch Hubschraubersamen genannt, da sie sich vom Wind wegtragen lassen und dabei trudeln, um sich in entfernteren Gebieten zu vermehren.
Der Baum besitzt leuchtend rotes, fein geschlitztes und eher kleines Laub, das im zeitigen Frühjahr austreibt. Ab November fallen die Blätter ab und bilden einen prächtigen Pflanzenteppich.
Zierpflanze: Dieser Ahorn wird aufgrund seiner wunderschönen Herbstfärbung und seiner attraktiven Form häufig in Gärten und Landschaften verwendet.
Bonsai: Er wird regelmäßig für die Gestaltung von Bonsais genutzt.
Lebensmittel: In der Lebensmittelindustrie wird aus seinem Saft essbarer Sirup gewonnen, der als natürliches Süßungsmittel dient.
Diese Sorte muss zwingend in ein gut belüftetes Substrat mit saurem pH-Wert gepflanzt werden. Ideal ist die Verwendung von Rhododendron- oder Moorbeeterde.
Er gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten.
Es ist ein sehr winterharter Baum, der problemlos strenge Winter mit Temperaturen bis zu -15 °C übersteht.
Bei Topfkultur ist regelmäßiges Gießen erforderlich (ca. 2 Mal pro Woche). Im Freiland sollte bei der Pflanzung und während starker Hitzewellen gründlich gegossen werden, da sonst die Blattspitzen austrocknen können.
Die beste Methode bleibt die Aussaat. Eine Vermehrung durch Stecklinge (unter Folie/gespannter Luft) ist gegen Ende des Sommers ebenfalls möglich.
Bei Zimmerkultur kann er von Schildläusen oder Blattläusen befallen werden. Im Freiland neigt er manchmal zu Echtem Mehltau, einem Pilz, der das Laub weißlich verfärbt.
Schneiden Sie ihn regelmäßig von Oktober bis Ende Dezember zurück, um die Form zu erhalten. Abgestorbene Äste sollten sofort über einer gesunden Knospe entfernt werden. Um schwache Pflanzen zu stärken, empfiehlt es sich, den Boden mit Pinienborke zu mulchen.
Artikel-Nr.: 0268
Artikel-Nr.: 0045
check_circle
check_circle