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Die Esche ist ein Baum aus der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Sie ist in den Wäldern Europas weit verbreitet. Diese europäische Sorte besitzt ein helles, hartes und sehr elastisches Holz. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie eine Höhe von etwa 10 Metern.
Ihr Laub besteht aus unpaarig gefiederten Blättern, die in der Regel 7 bis 11 ovale Teilblätter mit fein gezähntem Rand haben. Im Sommer sind die Blätter kräftig grün, dicht und glänzend.
Die Blüten erscheinen im Frühjahr, oft noch vor der vollständigen Entwicklung des Laubs. Es sind kleine, grünliche bis gelbliche Blüten, die in dichten Rispen angeordnet sind.
Ihre Früchte sind geflügelte, längliche Flügelnüsse (Samara), die bei Reife hellbraun gefärbt sind. Sie hängen in Büscheln herab und werden vom Wind verbreitet, was die Ausbreitung der Art erleichtert.
Die Samen der Esche (Fraxinus excelsior) sind braun, flach und länglich, messen etwa 1 Zentimeter in der Länge und befinden sich im Inneren der Frucht (Achäne).
Ihr Holz ist aufgrund seiner Biegefestigkeit und Stoßfestigkeit für die Herstellung von Werkzeugstielen sehr begehrt. Es ist zudem ein ausgezeichnetes Brennholz.
Die Gemeine Esche ist ein sehr geschätzter Baum mit zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten. Ihr leichtes, aber stabiles Holz wird aufgrund seiner Verschleißfestigkeit und seiner schönen hellen Farbe vor allem im Kunsttischlerhandwerk, im Möbelbau und in der Schreinerei verwendet.
Als Zierbaum wird sie wegen ihres dichten Laubs und ihres schnellen Wachstums in Parks und Gärten gepflanzt.
Gelegentlich wird sie auch für die Gestaltung von Bonsais verwendet. Die biegsamen Zweige der Esche dienen zudem der Herstellung von Besen, Werkzeugstielen oder Stöcken.
Die Gemeine Esche bevorzugt einen tiefgründigen, frischen, humusreichen und gut durchlässigen Boden. Sie toleriert eine Vielzahl von Böden, entwickelt sich aber am besten in silikatischen oder lehmigen Böden, die mäßig sauer bis neutral sind.
Dieser Baum liebt Standorte in voller Sonne oder im Halbschatten. Ein sonniger Standort ermöglicht ein kräftiges Wachstum und eine gute Ausfärbung des Laubs.
Sie ist sehr winterhart und verträgt je nach Bedingungen Temperaturen bis zu -20 °C oder sogar darunter. Sie ist an gemäßigte Klimazonen angepasst und hält der winterlichen Kälte gut stand, was sie zu einem idealen Baum für viele europäische Regionen macht.
Die europäische Esche hat einen mäßigen bis hohen Wasserbedarf, besonders in der Jugendphase oder bei langanhaltender Trockenheit. Sie bevorzugt einen Boden, der feucht bleibt, aber keine Staunässe aufweist. Regelmäßiges Gießen wird empfohlen, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten, insbesondere im Sommer.
Die Vermehrung von Fraxinus excelsior erfolgt hauptsächlich durch Aussaat. Die Methode der Vermehrung durch halbverholzte Stecklinge oder Abmoosen ermöglicht es ebenfalls, den Baum schneller zu reproduzieren.
Die Esche kann von verschiedenen Schädlingen wie dem Eschen-Blattkäfer oder dem Borkenkäfer befallen werden. Zu den Krankheiten gehören Rußtau, Eschenkrebs und vor allem das Eschentriebsterben, das durch den Pilz Hymenoscyphus fraxineus verursacht wird.
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