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Der Holunder, auch Schwarzer Holunder genannt (Sambucus nigra), ist ein winterharter, schnellwachsender, sommergrüner Strauch aus der Familie der Moschuskrautgewächse (Adoxaceae). Er ist in Europa, Nordafrika und Westasien beheimatet. Meist wächst er an Waldrändern und erreicht eine Höhe von 3 bis 4 Metern.
Seine Blütezeit ist durch kleine weiße Blüten gekennzeichnet, die in großen, duftenden Dolden angeordnet sind. Sie erscheinen Anfang Juni und ziehen Bienen sowie Schmetterlinge an. Die schwarzen Früchte des Holunders sind kleine, dunkle, runde Beeren. Sie sind essbar und haben einen süß-säuerlichen Geschmack.
Die Samen des Schwarzen Holunders sind länglich, braun-gelb, leicht rau und etwa 4 Millimeter lang. Das Laub besteht aus gezähnten, ovalen und dunkelgrünen Blättern, die gegenständig an den dünnen Zweigen angeordnet sind.
Kulinarische und feine Verwendung des Schwarzen Holunders
Der Schwarze Holunder, gezogen aus dem Saatgut von Ethnoplants, ist ein Schatz der Wildgastronomie.
Seine Beeren eignen sich hervorragend für die Herstellung von feinen Sirupen, Gelees und Likörweinen, während seine essbaren Blüten Sorbets, Krapfen und Kräutertees eine einzigartige blumige Note verleihen.
Diese Vielseitigkeit macht ihn zu einem unverzichtbaren Gehölz für Liebhaber natürlicher und authentischer Aromen.
Ökologische Lösung und gärtnerische Tradition im Garten
Im naturnahen Garten ist der Schwarze Holunder ein wertvoller Partner für das biologische Gleichgewicht.
Traditionell wird ein Kaltwasserauszug seiner Blätter von Gärtnern als Pflanzenjauche genutzt, um Wühlmäuse auf natürliche Weise zu vertreiben und den Befall durch Blattläuse oder bestimmte Pilzkrankheiten wie Mehltau einzudämmen.
Eine ideale ökologische Alternative, um Ihre Kulturen zu unterstützen und gleichzeitig das Ökosystem Ihres Gartens zu schonen.
Der Schwarze Holunder wächst in fast allen Bodenarten. Er ist eine anspruchslose Pflanze, die lediglich eine gute Drainage benötigt.
Sambucus nigra gedeiht sehr gut im Halbschatten.
Dieser Strauch ist sehr winterhart und hält problemlos stark negativen Temperaturen stand. Er wird in den USDA-Zonen 2–10 kultiviert und verträgt Temperaturen bis zu -30°C.
Holunder benötigt im Sommer regelmäßige Wassergaben, wenn der Boden zu trocken ist. Eine gute Mulchschicht ist für diese Pflanze sehr empfehlenswert.
Die Aussaat von Samen ist die einfachste Methode für eine Vermehrung in großen Mengen. Es ist jedoch auch sehr einfach möglich, ihn durch Stecklinge zu vermehren.
Zu den Schädlingen zählen Blattläuse, Schildläuse und Thripse. Häufige Krankheiten sind Rost und gelegentlich Mehltau. Insgesamt ist es eine robuste Pflanze ohne größere gesundheitliche Probleme.
Dieser Artikel wurde am 15.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.
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