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Boswellia sacra, somalischer weihrauch auch bekannt als der Echte Weihrauchbaum, ist ein Baum mit laubabwerfendem Blattwerk, der eine Höhe von 2 bis 4 Metern erreicht. Er kann einen oder mehrere Stämme besitzen und gehört zur Familie der Balsambaumgewächse (Burseraceae). Er ist extrem trockenheitsresistent und stammt ursprünglich aus dem Jemen und Somalia.
Die Rinde ist bräunlich bis gräulich gefärbt, mit einer rauen und rissigen Textur. Sie weist Längsstreifen auf und kann in Platten abblättern. Diese Rinde ist nicht nur charakteristisch für den Baum, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Produktion von Weihrauch, einem sehr geschätzten aromatischen Harz.
Seine Blätter sind zusammengesetzt, wechselständig angeordnet und von elliptischer bis lanzettlicher Form. Sie werden zwischen 10 und 30 cm lang. Auf der Oberseite sind sie glänzend grün, während sie auf der Unterseite etwas heller und glänzend erscheinen. Die Blattränder sind gezackt und die Textur ist leicht ledrig.
Die winzigen Blüten sind in achselständigen Trauben angeordnet. Sie sind weiß oder cremefarben mit rosafarbenen Nuancen und besitzen fünf zarte Blütenblätter. Die Blüten erscheinen im Frühjahr und ziehen verschiedene bestäubende Insekten an. Ihr Duft ist subtil, aber sehr angenehm.
Die Früchte sind längliche Kapseln von etwa 1 bis 3 cm Länge. Sie enthalten mehrere Samen und färben sich bei Reife braun, was meist Ende des Sommers der Fall ist.
Die Samen von Boswellia sacra sind gelb, haben eine unebene Textur und eine eckige Form.
Bäume beginnen im Alter von etwa 6 bis 7 Jahren mit der Harzproduktion.
Das duftende Harz, das einer milchigen Substanz ähnelt und bei Kontakt mit Luft gerinnt, wird durch einen kleinen tiefen Einschnitt in den Stamm oder die Äste des Baumes oder durch Entfernen eines Teils der Rinde gewonnen.
Sein Harz wird seit Jahrtausenden aufgrund verschiedener Eigenschaften verwendet:
Der duftende Saft der Boswellia wird extrahiert, um Weihrauch herzustellen, daher rührt auch der Name „Weihrauchbaum“.
In der ayurvedischen Medizin wurde dieses Harz zur Behandlung verschiedener Leiden eingesetzt.
Nicht ohne ärztlichen Rat eines medizinischen Fachpersonals verzehren.
Er wird für seinen angenehmen Duft geschätzt und häufig für Meditationen oder bei religiösen oder spirituellen Zeremonien verwendet. Er schafft eine beruhigende und entspannende Atmosphäre.
Jüngere Studien deuten darauf hin, dass die Bestände aufgrund landwirtschaftlicher Übernutzung zurückgehen.
Er benötigt ein sehr gut durchlässiges Substrat. Eine Mischung aus leichter Erde, Sand und Kies ist ideal, um den Wasserabfluss zu fördern und den Wurzeln festen Halt zu geben.
Dieser Baum liebt helles Licht und benötigt einen Standort in der vollen Sonne, um gut zu gedeihen. Er sollte mindestens 6 bis 8 Stunden direktes Licht pro Tag erhalten.
Aufgrund seiner Herkunft aus heißen, ariden Regionen bevorzugt er hohe Temperaturen zwischen 25 und 35 °C. Er ist nicht winterhart, frostempfindlich und muss vor Temperaturen unter 5 °C geschützt werden. Im Winter sollte er an einem warmen Ort gehalten werden.
Die Wasserzufuhr sollte mäßig sein. Es ist wichtig, den Boden zwischen den Wassergaben austrocknen zu lassen, um Wurzelfäule zu vermeiden. Während der Wachstumsphase reicht ein Gießen alle 10 bis 14 Tage aus; im Winter kann dies auf einmal im Monat reduziert werden.
Schädlinge: Insekten wie Borkenkäfer können das Holz angreifen. Käferlarven bohren Gänge in den Stamm und schwächen den Baum.
Krankheiten: Er ist anfällig für Pilzinfektionen wie Wurzelfäule bei schlecht durchlässigen Böden. Bakterielle Erkrankungen können zu Blattvergilbung oder vorzeitigem Laubfall führen.
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