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Artikel-Nr.: 0157
Die Riesen-Samtbohne, seabean oder lateinisch Mucuna gigantea, ist eine ausdauernde, kletternde und verholzende Pflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae). Sie wird „Pflanzliche Boa“ genannt, weil sie sich durch den tropischen Regenwald schlängelt und sich dabei um andere Pflanzen windet. Ihre Länge kann über 10 Meter betragen. Diese sehr schnell wachsende Liane ist in Asien, Japan, Australien, auf den pazifischen Inseln und in Afrika beheimatet.
Sie zeichnet sich durch ihr üppiges und dekoratives Laub aus. Die großen Blätter bestehen aus mehreren ovalen, glänzenden Teilblättern von intensivem Grün. Diese Kletterpflanze besitzt einen kräftigen Wuchs, und ihre wechselständig angeordneten Blätter bieten einen dichten, schattigen Anblick. Die Blüte ist spektakulär und sehr attraktiv. Die Blüten erscheinen meist in hängenden Trauben und bilden dichte Blütenstände, die bis zu 30 cm lang werden können. Die Blüten sind weißlich getönt und haben die charakteristische Schmetterlingsform.
Die Früchte sind lange, flache Hülsen, die bis zu 30 cm messen können. Bei der Reife werden sie dunkelbraun und öffnen sich, um die Samen freizugeben, die oft mit einem weißen Fleck verziert sind.
Die Samen Riesen-Samtbohne genannt, weil sie so groß wie die Augen eines Ochsen sind. Sie sind glänzend braun mit einem markanten schwarzen Rand (Hilum), der fast den gesamten Umfang umschließt.
Traditionelle Medizin: In der traditionellen indischen Medizin wird die Rinde äußerlich zur Behandlung zahlreicher Beschwerden angewendet.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Innere Anwendung: Die zu Pulver zermahlenen Samen werden für ihre wohltuende Wirkung auf den Organismus geschätzt und dienen als Abführmittel (Purgativum).
Schädlingsbekämpfung: Die reizenden Haare auf der Außenseite der Hülsen dieser kletternden Sorte sollen zur Vergiftung von Ratten verwendet werden.
Handwerk & Kultur: Die Samen werden zur Herstellung von ethnischem Schmuck verwendet. Dieser wunderschöne Samen gilt zudem als Glücksbringer.
Sie wächst am besten in humoser Erde mit einem nährstoffreichen, gut durchlässigen und leicht sauren bis neutralen Substrat. Eine Mischung aus Gartenerde, Kompost und Perlit fördert eine gute Wurzelentwicklung und ein kräftiges Wachstum.
Diese tropische Liane bevorzugt sonnige Standorte. Sie entwickelt sich am besten, wenn sie mindestens 6 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. In Regionen mit sehr heißen Sommern kann ein wenig Schatten während der heißesten Stunden vorteilhaft sein.
Sie ist kälteempfindlich und gedeiht bei warmen Temperaturen, idealerweise zwischen 20 °C und 30 °C. Sie verträgt keinen Frost und muss geschützt werden, wenn die Temperaturen unter 10 °C fallen.
Aufgrund ihrer exotischen Herkunft benötigt sie regelmäßiges Gießen, besonders während der aktiven Wachstumsphasen. Der Boden sollte feucht gehalten werden, darf aber niemals klatschnass sein. Eine gute Drainage ist unerlässlich.
Die Vermehrung kann durch Aussaat oder durch Stecklinge während der Sommermonate erfolgen.
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