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Pachycereus pecten aboriginum INDIANERKAMM KAKTUS (10 samen)

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HAARBÜRSTEN-KAKTUS samen

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Beschreibung

Pachycereus pecten-aboriginum, Haarbürsten-Kaktus auch bekannt als Indianerkamm kaktus, ist ein Kaktus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Dieser schamanische Kaktus ist in Mexiko (Nordamerika) beheimatet. Sein Wachstum ist relativ schnell; in seinem Herkunftsland erreicht er eine Höhe von 4 bis 6 Metern.

Seine Triebe sind zylindrisch, aufrecht und können mehrere Meter hoch werden. Sie sind grau-grün bis olivgrün gefärbt und weisen eine verzweigte, kandelaberartige Struktur auf. Jeder Trieb ist durch 10 bis 12 markante Längsrippen gekennzeichnet, die von Areolen mit robusten, grauen oder weißlichen Dornen gesäumt sind.

Die Blüte erfolgt am oberen Teil der Triebe. Die Blüten sind breit trichterförmig und 7 bis 10 Zentimeter lang. Die inneren Blütenblätter sind reinweiß oder leicht cremefarben, während die Außenseite oft braun oder purpurn getönt ist. Diese Blüten sind nachtaktiv; sie öffnen sich bei Einbruch der Dunkelheit, um von Fledermäusen bestäubt zu werden.

Die Frucht ist das charakteristischste Merkmal dieser Art. Es handelt sich um eine runde Beere mit einem Durchmesser von 6 bis 7 Zentimetern, die vollständig von einer dichten Hülle aus weichen, eng beieinander liegenden Dornen bedeckt ist. Bei Reife trocknet die Frucht aus und bricht auf, wobei ein fleischiges rotes Fruchtfleisch zum Vorschein kommt.

Im Inneren des Fruchtfleisches befinden sich zahlreiche kleine, glänzend schwarze Samen. Sie sind für einen Kaktus relativ groß, eiförmig und haben eine glatte Oberfläche.

- Verwendung:

Diese ethnobotanische Sorte wird von indigenen Völkern viel genutzt und besitzt sehr kurze, graue Dornen mit schwarzen Spitzen. Die mexikanischen Tarahumara, die ihn Cawe oder Wichowaka nennen, bereiten aus dem Saft seiner jungen Zweige ein entspannendes Getränk zu.
Nicht wegen psychoaktiver oder medizinischer Wirkungen konsumieren; Anbau ausschließlich zur Erhaltung der botanischen Art.

Pachycereus pecten-aboriginum enthält keine verbotenen Alkaloide und wurde Berichten zufolge auch bei ethnischen Zeremonien verwendet. Diese Art wird von den Mexikanern auch für medizinische Zwecke genutzt.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Säen Sie den Pachycereus in einer kleinen Schale mit einer Mischung aus gleichen Teilen Sand und feiner Aussaaterde aus.
  • Bedecken Sie die Samen mit nur 1 bis 2 Millimetern Substrat.
  • Bewässern Sie vorsichtig mit einem Sprühgerät.
  • Decken Sie die Schale mit Frischhaltefolie ab.
  • Stellen Sie die Schale an einen warmen Ort mit einer Temperatur zwischen 30 °C und 35 °C.
  • Die Keimung beginnt in der Regel nach 3 bis 5 Wochen.
  • Sobald die Sämlinge 2 bis 3 cm hoch sind, werden sie einzeln in Töpfe pikiert.

- Bodenart / Substrat:

Dieser Kaktus benötigt ein rein mineralisches und extrem durchlässiges Substrat, um jegliche Staunässe an den Wurzeln zu vermeiden. Ideal ist eine spezielle Kakteenerde, bestehend aus einem Drittel Gartenerde, einem Drittel grobem Sand und einem Drittel Kies oder Bimsstein. Er toleriert karge und steinige Böden gut, verträgt jedoch keine lehmige oder verdichtete Erde.

- Standort / Sonneneinstrahlung:

Der Indianerkamm benötigt einen Standort in voller Sonne. Maximale Helligkeit ist unerlässlich, um ein kräftiges Wachstum zu gewährleisten und die Blüte zu ermöglichen. In Innenräumen oder im Gewächshaus muss er direkt an einem sehr gut exponierten Fenster stehen. Lichtmangel kann zu Vergeilung (Etiolierung) führen, wodurch der Haupttrieb dünn, blass und instabil wird.

- Temperaturen / Winterhärte:

Da er aus den Wüstengebieten Mexikos stammt, schätzt er große Hitze. Seine Winterhärte ist begrenzt: Er kann kurze Kälteperioden um -2 °C vertragen, sofern der Boden vollkommen trocken ist. Es ist ratsam, ihn an einem trockenen und frostfreien Ort zwischen 5 °C und 10 °C zu überwintern.

- Bewässerung / Wasserbedarf:

Sein Wasserbedarf ist sehr gering. Während der Wachstumsphase reicht eine kräftige Wassergabe alle zwei bis drei Wochen aus, wobei das Substrat zwischen den Gaben vollständig austrocknen muss. Im Herbst und Winter muss das Gießen komplett eingestellt werden.

- Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat. Eine Vermehrung durch Stecklinge ist ebenfalls möglich: Hierzu schneidet man ein Segment ab, lässt die Schnittstelle mehrere Wochen an der Luft trocknen, bis sich ein vollständiger Kallus gebildet hat, und setzt dieses dann auf eine durchlässige Mischung, ohne zu gießen, bis die ersten Wurzeln erscheinen.

- Schädlinge / Krankheiten:

Sein Hauptfeind ist übermäßige Feuchtigkeit, die zu irreversibler Pilzfäule am Wurzelhals oder an den Wurzeln führt. Was Parasiten betrifft, kann er Ziel von Wollläusen sein, die sich oft in den Furchen zwischen den Rippen ansiedeln.

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