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Datura tatula GEMEINER STECHAPFEL (10 samen)

0149

TEUFELSTROMPETE samen

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Beschreibung

Die Violette Datura, auch Teufelstrompete oder lateinisch Datura tatula genannt, ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Diese Sorte besticht durch ihre wunderschönen weißen Blüten mit einem violetten Zentrum. Das ethnobotanische Kraut mexikanischen Ursprungs erreicht in der Regel eine Höhe von 1,20 m und eine Breite von 80 cm. Es ist eine beeindruckende schamanische und esoterische Pflanze, die mit großer Vorsicht behandelt werden muss.

Sie besitzt ein üppiges, duftendes und dichtes Laubwerk. Die Blätter sind groß (bis zu 20 cm lang), von dunkelgrüner bis olivgrüner Farbe und haben eine glatte Textur. Die gewellten Blattränder verleihen ihr ein sehr dekoratives Aussehen.

Die Blütezeit ist einer der bemerkenswertesten Aspekte dieser Pflanze. Die trompetenförmigen Blüten öffnen sich im Sommer und können bis zu 15 Zentimeter lang werden. Die Farbtöne reichen von Reinweiß bis hin zu intensivem Violett, oft mit einer helleren Tönung im Inneren. Die Früchte sind stachelige, kugelige grüne Kapseln, die nach der Blüte erscheinen und bis zu 7 cm im Durchmesser messen können.

Die Samen der Teufelstrompete sind klein, glänzend, sehr hart und schwarz.

- Verwendung:

Eine Rarität der heiligen Ethnobotanik

Der Erwerb dieser Samen von Datura tatula bei Ethnoplants ermöglicht es, ein echtes historisches Zeugnis für Sammlerherbarien und die traditionelle Botanik weltweit zu erhalten.
Diese mystische Art besitzt eine reiche kulturelle Vergangenheit und ging als Pflanze von botanischem Interesse und Kuriosität in die mittelalterlichen Aufzeichnungen ein.

Gärtnerische Eigenschaften und Gartengestaltung

Abseits ihrer Legenden ist diese Datura eine Zierpflanze von großem architektonischen Wert, die sich ideal zur Strukturierung exotischer Beete im Freiland eignet.
Sie zeichnet sich durch ihre dunkelvioletten, fast schwarzen Stängel und ihre spektakulären, trichterförmigen Blüten in einem zarten Lavendelblau aus.

Ein Anbau zur Erhaltung und Sicherung

Der Anbau dieses seltenen und ausdrucksstarken Exemplars richtet sich an Liebhaber, welche die Artenvielfalt historischer botanischer Spezies bewahren möchten.
Dieser wüchsige und spektakuläre einjährige Strauch bringt einen Hauch von einzigartiger Originalität und einen auffälligen Farbkontrast in den Ziergarten.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die beste Zeit für die Aussaat der Datura tatula beginnt meist im Februar im Kaltgewächshaus, da sie einen Kältereiz zur Keimung benötigt.
  • Stratifizieren Sie die Samen für 3 Wochen im Kühlschrank, falls die natürliche Winterperiode bereits vorbei ist.
  • Säen Sie die Samen in eine Schale mit feiner, gut durchlässiger Aussaaterde.
  • Bedecken Sie die Samen mit 3 bis 4 Millimetern Erde.
  • Drücken Sie die Erde leicht fest und bewässern Sie die Kultur manuell mit einem Sprühgerät.
  • Stellen Sie die Schale in ein Gewächshaus bei einer Temperatur von 25 bis 30 °C.
  • Die Keimung erfolgt in der Regel 2 bis 3 Wochen nach der Stratifikation.

- Substrat / Bodenart:

Diese giftige Sorte bevorzugt einen leichten, gut durchlässigen Boden, der reich an organischer Substanz ist. Eine Mischung aus Blumenerde, eigenem Kompost und Flusssand ist ideal für eine gute Bewurzelung.

- Standort / Licht:

Dieses Nachtschattengewächs liebt Standorte in voller Sonne. Direktes Licht maximiert die Blüte und das Wachstum. Halbschatten wird toleriert, kann aber die Intensität der Blüten und die Fruchtbildung verringern.

- Temperatur / Winterhärte:

Sie liebt warmes Klima und verträgt keinen Frost. Optimal entwickelt sie sich bei Temperaturen zwischen 20 und 30 °C. Bei Frostgefahr sollte sie geschützt oder im Topf kultiviert werden, um sie im Haus zu überwintern.

- Bewässerung / Wasserbedarf:

Diese „Hexenpflanze“ benötigt regelmäßige Bewässerung, besonders in Trockenperioden. Der Boden sollte leicht feucht bleiben, aber Staunässe muss unbedingt vermieden werden, um Wurzelfäule zu verhindern. Einmal etabliert, verträgt sie kurze Trockenphasen.

- Vermehrung / Fortpflanzung:

Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat. Es ist auch möglich, im Frühjahr oder Sommer Stecklinge von gesunden Trieben zu nehmen.

- Schädlinge / Krankheiten:

Die Pflanze kann anfällig für Blattläuse, Thripse und Spinnmilben sein. Pilzerkrankungen können auftreten, wenn zu viel gegossen wird. Regelmäßige Kontrollen und die Verwendung biologischer Pflanzenschutzmittel werden empfohlen.


Dieser Artikel wurde am 15.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.

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