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Artikel-Nr.: 0157
Die Wilde Stachelgurke, auch Lappige Stachelgurke oder lateinisch Echinocystis lobata genannt, ist eine einjährige Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Diese sehr wüchsige Art stammt aus Nordamerika, insbesondere aus Kanada, und kann eine Länge von bis zu 4 Metern erreichen.
Sie besitzt leuchtend grünes Laub mit großen, handförmigen Blättern, die meist in 5 bis 7 spitze Lappen unterteilt sind. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, fühlen sich rau an und haben leicht gezackte Ränder. Im Sommer erscheinen die Blüten in endständigen Trauben; sie sind klein, weiß bis gelblich, sternförmig und verströmen einen angenehmen Duft. Die stacheligen Früchte sind grüne, kugelige Kapseln, die bei der Reife braun werden. Wenn sie aufplatzen, geben sie die Samen frei.
Die Samen der Wilden Stachelgurke sind braun, dick und länglich, mit einer durchschnittlichen Länge von etwa 2 Zentimetern.
Diese wilde Kletterpflanze wird aufgrund ihrer medizinischen und dekorativen Eigenschaften geschätzt:
Medizinisch: Traditionell wird sie wegen ihrer harntreibenden, abführenden und antiparasitären Wirkung geschätzt und bei Harnwegs- oder Verdauungsproblemen eingesetzt.
ACHTUNG: Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Ornamental: Wegen ihres schnellen Wachstums eignet sie sich hervorragend zum Begrünen von Zäunen, Mauern oder Rankgittern. Die dekorativen, stacheligen Kapseln sind ein Blickfang im Garten und werden oft in Trockenblumengestecken verwendet.
Diese kanadische Gurke gedeiht am besten auf nährstoffreichen, frischen und tiefgründigen Böden. Ein hoher Anteil an organischer Substanz unterstützt ihr kräftiges Wachstum.
Für ein optimales Wachstum bevorzugt die Pflanze einen Standort in voller Sonne. Leichter Schatten wird toleriert, doch viel Licht fördert die Blüten- und Fruchtbildung. Ein bewährter Gärtnertipp: Der Fuß der Pflanze sollte im Schatten stehen, während die Ranken in die Sonne klettern.
Echinocystis lobata ist winterhart (als Samen im Boden) und entwickelt sich prächtig bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C.
Die Pflanze benötigt regelmäßige Wassergaben, um den Boden feucht zu halten, besonders während der Wachstumsphase. Einmal etabliert, verträgt sie jedoch auch kurze Trockenperioden.
Die Vermehrung erfolgt ausschließlich durch Aussaat im Frühjahr. Absenker oder Stecklinge funktionieren bei dieser Art leider nicht.
Wie viele Kürbisgewächse kann sie von Blattläusen, Raupen oder Rostpilzen befallen werden. Bei zu hoher Feuchtigkeit ist sie zudem anfällig für Pilzerkrankungen.
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