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Das Traumkraut, auch bekannt als Aztekisches Traumkraut oder Calea zacatechichi, ist eine ethnobotanische krautige Pflanze. Die aus Mexiko stammende Pflanze ist eine schnellwüchsige Staude und gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie hat einen schlanken Wuchs und erreicht eine Höhe von etwa 2 Metern.
Die Blätter sind lang, dick, schmal und leicht flaumig behaart. Sie messen zwischen 2 und 7 cm in der Länge und sind leicht aromatisch. Die Blüten sind klein, gelb-weiß in Form von Gänseblümchen und in Blütenständen angeordnet, die Rispen bilden können. Die Blütezeit beginnt mit dem Einzug der warmen Jahreszeit.
Die Samen des Traumkrauts sind fein, oval und länglich. Sie sind durchschnittlich 8 Millimeter lang und werden in der Regel durch den Wind verbreitet.
Diese oneirogene (traumerzeugende) Pflanze, die luzide Träume hervorruft, wird traditionell von bestimmten indigenen Kulturen für verschiedene spirituelle und therapeutische Praktiken verwendet.
Die Schamanen der Chontal-Maya aus Oaxaca (Mexiko) nahmen während divinatorischer Zeremonien einen Aufguss aus zerstoßenen und getrockneten Blättern des Chichixihuitl zu sich. Die Chontal-Stämme glaubten an die Visionen, die durch die Träume des „Blattes der Götter“ (wie sie es nannten) induziert wurden, und nutzten es, um die Sinne zu schärfen. In einigen Kulturen wird das Kraut in schamanischen Ritualen verwendet, um die Meditation und die spirituelle Verbindung zu fördern.
Nicht wegen psychoaktiver oder medizinischer Wirkungen konsumieren; Anbau ausschließlich zur Erhaltung der botanischen Art.
Die Pflanze gedeiht in einer leichten, relativ nährstoffreichen Erde mit leicht saurem pH-Wert und guter Drainage. Topfen Sie die Pflanze bei Bedarf alle 4 bis 6 Monate um.
Sie muss in einer warmen und feuchten Umgebung wachsen, zum Beispiel in einem Gewächshaus oder im Innenbereich (z. B. im Badezimmer). Es wird empfohlen, die Pflanze im Sommer 2- bis 3-mal pro Woche zu gießen, im Winter nur einmal pro Woche. Lassen Sie niemals Wasser im Untersetzer stehen, da dies zu Wurzelfäule führen kann.
Diese seltene schamanische Pflanze passt sich an verschiedene Lichtverhältnisse an, egal ob volle Sonne oder Schatten (unter einem Baum, vor einem Fenster, im Gewächshaus). Bei künstlicher Beleuchtung sind leistungsstarke Lampen wie HPS- oder MH-Leuchtmittel, Agrar-Leuchtstoffröhren oder spezielle Gartenbau-LEDs zu bevorzugen.
Sie wächst sehr gut bei Temperaturen zwischen 15 und 35 °C; darunter wächst der schamanische Strauch langsamer. Es ist eine nicht winterharte Pflanze, die keine Minusgrade verträgt. Denken Sie daran, die Pflanze vor der Wintersaison ins Haus zu holen.
Das „Blatt der Götter“ kann durch Aussaat der Samen, aber auch durch Stecklinge unter gespannter Luft (hohe Feuchtigkeit) vermehrt werden. Schneiden Sie dazu im Sommer ein Stück des verholzten Stiels ab und pflanzen Sie es in eine Mischung aus Sand und Blumenerde.
Die Pflanze ist wenig anfällig für Krankheiten. Gelegentlich kann im Sommer etwas Echter Mehltau auf den Blättern auftreten. An Schädlingen können Weiße Fliegen auf der Blattunterseite sowie Rote Spinnmilben vorkommen.
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