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Pereskiopsis spathulata PFROPFKAKTUS (pflanze)

1134

PFROPF KAKTUS, 7 - 15 cm hoch

5,40 €
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3 Artikel

Beschreibung

Pereskiopsis, auch bekannt Pfropfkaktus, ist eine Gattung aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae) mit einer ungewöhnlichen, sehr schnell wachsenden Form, die einem kleinen Strauch ähnelt. Er besitzt große grüne Blätter und kleine Dornen unter den Blättern. Er stammt ursprünglich aus Mexiko und Guatemala. In seinen Ursprungsländern erreicht er problemlos eine Höhe von 1 bis 2 Metern.

Das Laub besteht aus echten Blättern, die fleischig und sukkulent sind. Sie haben eine spatelförmige Form. Im Gegensatz zur Mehrheit der Kakteen, deren Blätter verkümmert sind, nutzt Pereskiopsis seine Blätter aktiv für die Photosynthese. Sie sind glänzend grün und wachsen entlang holziger Stängel, die mit Areolen besetzt sind, welche wiederum Dornen und Glochiden (feine, irritierende Widerhakendornen) tragen.

Die Frucht ist eine fleischige Beere, oft von kugelförmiger Gestalt. Ihre Farbe variiert bei Reife von gelblich-grün bis orangerot. Die Oberfläche der Frucht ist mit Areolen besetzt, die wie die Stängel kleine Dornen tragen können.

Die Samen von Pereskiopsis sind für Kakteen relativ groß und messen zwischen 4 und 5 Millimetern. Sie sind hell gefärbt, von weißlich bis hellbraun. Ihr Hauptmerkmal ist, dass sie von einer Hülle umgeben sind, was sie deutlich von den glatten, schwarzen Samen vieler anderer Kakteengattungen unterscheidet.

- Verwendung:

Die „Super“-Pfropfunterlage: Dies ist weltweit die wichtigste Verwendung. Pereskiopsis gilt als die beste Unterlage für Mikropfropfungen von jungen Kakteensämlingen. Sein Saftfluss ist extrem dynamisch; pfropft man einen langsam wachsenden Kaktus (wie Lophophora oder Ariocarpus) auf eine Pereskiopsis, kann man das Wachstum mehrerer Jahre in wenigen Monaten erreichen. Er verträgt Feuchtigkeit und häufiges Gießen sehr gut, was das Edelreis zusätzlich antreibt.

Traditionelle Medizin: In den Herkunftsregionen werden einige Arten in der Volksmedizin als Entzündungshemmer verwendet. Dazu werden die Blätter zerstoßen und als Umschlag bei Gelenkschmerzen aufgetragen.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.

Bodenstabilisierung: Aufgrund seines robusten Wurzelsystems wird er in Mexiko manchmal zur Stabilisierung von Böden in ariden Gebieten eingesetzt.

Natürliche Barriere: Seine zahlreichen Dornen und vor allem die Glochiden machen ihn zu einer exzellenten natürlichen Barriere gegen Fressfeinde oder zur Abgrenzung von Grundstücken.

- Anpflanzung und Kultur:

  • Pflanzen Sie Pfropfkaktus in einen Topf von etwa einem Liter Inhalt.
  • Verwenden Sie ein sehr durchlässiges Substrat auf Sandbasis.
  • Wässern Sie ihn direkt nach der Pflanzung ausgiebig.
  • Lassen Sie das Substrat bis zum nächsten Gießen abtrocknen.
  • Hinweis: Lassen Sie niemals Wasser im Untersetzer stehen, da sonst die Gefahr von Wurzelfäule besteht.

- Bodenart / Substrat:

Im Gegensatz zu Wüstenkakteen schätzt Pereskiopsis ein nährstoffreicheres und weniger mineralisches Substrat. Eine Mischung aus 50 % hochwertiger Blumenerde und 50 % durchlässigem Material (Perlit, grober Sand oder Lavagranulat) ist ideal.

- Standort / Licht:

Er benötigt einen sehr hellen Standort, bevorzugt aber leicht gefiltertes Licht gegenüber der brennenden direkten Mittagssonne, welche die Blätter gelb färben kann. Ein helles Gewächshaus oder ein Südfenster mit einem dünnen Vorhang sind ideale Plätze.

- Temperaturen / Winterhärte:

Diese Gattung ist rein tropisch und besitzt keinerlei Frosthärte. Das Wachstum stoppt unter 15 °C, und die Pflanze kann schnell eingehen, wenn die Temperaturen dauerhaft unter 10 °C fallen. Für optimales Wachstum sollte sie ganzjährig zwischen 20 °C und 30 °C gehalten werden.

- Bewässerung / Wasserbedarf:

Der Wasserbedarf ist deutlich höher als bei klassischen Kakteen. Während der Wachstumsphase sollte das Substrat fast immer leicht feucht (aber nicht klatschnass) bleiben. Wenn der Boden zu stark austrocknet, wirft die Pflanze ihre unteren Blätter ab.

- Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt durch Stammstecklinge. Es genügt, ein Triebstück abzuschneiden, es ein bis zwei Tage trocknen zu lassen und dann direkt in feuchte Erde zu stecken. Die Bewurzelung erfolgt bei Wärme in weniger als einem Monat.

- Schädlinge / Krankheiten:

Er ist besonders anfällig für Schmierläuse (Wollläuse), die sich an der Basis der Blätter verstecken. Bei zu trockener Luft können auch Rote Spinnmilben auftreten. Die Hauptkrankheit ist Wurzel- oder Stammfäule bei zu viel Nässe.

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