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Die Curuba, auch Bananen-Passionsblume genannt , ist eine Kletterpflanze aus der Familie der Passionsblumengewächse.
Diese schnellwachsende, rosa blühende Liane wächst natürlich in der Bergkette der Anden, wo sie eine Höhe von bis zu 5 Metern erreichen kann.
Diese Sorte besitzt ein dichtes und üppiges Laub. Ihre Blätter sind handförmig gespalten und von einem lebhaften Grün, was der Pflanze ein erfrischendes Aussehen verleiht.
Ihre rosa Blüten sind bemerkenswert komplex und farbenfroh. Die 10 Blütenblätter bilden eine Art spektakuläre Krone. Ihr exotisches Aussehen und ihr subtiler Duft ziehen Bestäuber an.
Die Früchte sind länglich, eiförmig und bei der Reife von einer dünnen, gelben Schale bedeckt. Im Inneren enthalten sie ein aromatisches Fruchtfleisch, das für seinen süßen und leicht säuerlichen Geschmack geschätzt wird. Diese Früchte verleihen der Pflanze eine tropische Note und können frisch verzehrt oder weiterverarbeitet werden.
Die Samen der Bananen-Passionsblume aus Passiflora mollissima sind schwarz, leicht rau und von länglicher Form.
Die Bananen-Passionsblume wird in den Anden (Südamerika) und in Brasilien wegen ihrer Früchte kultiviert.
Man findet sie auch auf Madeira. Ihre bananenförmigen Früchte wachsen an den Stielen und werden direkt verzehrt. Sie dienen zudem zur Aromatisierung von Eiscreme, Getränken und Gebäck.
Diese Kletterpflanze wächst in einem leichten, an organischem Material reichen Boden auf Humusbasis. Das Substrat sollte gut durchlässig und leicht sauer sein. Schwere oder lehmige Böden, die Wasser stauen, sollten unbedingt vermieden werden.
Die oberirdischen Teile benötigen einen sonnigen Standort, während der Fuß der Pflanze einen schattigen Platz bevorzugt. Es sollte ein Standort gewählt werden, an dem sie mindestens 4 bis 6 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Ein vollsonniger Standort fördert eine bessere Blüten- und Fruchtproduktion.
Diese tropische Pflanze bevorzugt Temperaturen zwischen 20 und 30°C. Sie ist frostempfindlich, und Temperaturen unter 10°C können die Pflanze schädigen. Außerhalb ihrer natürlichen Winterhärtezonen (Zonen 9 bis 11) muss sie im Gewächshaus oder im Topf kultiviert werden, damit sie im Winter nach drinnen geholt werden kann.
Die Curuba benötigt regelmäßige Wassergaben, um den Boden feucht zu halten, ohne dass Staunässe entsteht. Eine moderate Bewässerung im Sommer ist ideal, wobei darauf zu achten ist, den Boden nicht zu stark zu sättigen. Im Winter können die Abstände zwischen den Wassergaben mehrere Tage betragen.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat oder Stecklinge. Das Bewurzeln von halbverholzten Stecklingen unter gespannter Luft (hohe Luftfeuchtigkeit) ist eine schnellere und effizientere Methode, um eine mit der Mutterpflanze identische Pflanze zu erhalten.
Diese Bananen-Liane kann von Schädlingen wie Blattläusen, Weißen Fliegen oder Wollläusen befallen werden, die die Pflanze schwächen können. Zu den häufigen Krankheiten gehören Verticillium-Welke, Wurzelfäule oder Fusarium-Welke, insbesondere bei übermäßiger Bewässerung oder mangelnder Belüftung der Umgebung.
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