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Rosmarin ist eine strauchartige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die nach dem Anwachsen relativ schnell wächst. Er erreicht im Alter eine Höhe von 1,50 bis 2 Metern und kann 15 bis 20 Jahre alt werden.
Dieser aromatische Strauch ist im Mittelmeerraum heimisch. Er wächst wild an kalkhaltigen Küsten von Spanien bis Griechenland sowie in Nordafrika und Südfrankreich. Sein lateinischer Name Rosmarinus bedeutet „Tau des Meeres“ (ros marinus), da er natürlicherweise in Küstennähe wächst und oft mit der Feuchtigkeit der Meeresbrise auskommt.
Seine sehr aromatischen Blätter sind immergrün, ledrig und ungestielt (sessil). Sie haben eine schmale, längliche, lineare Form, die an kleine Nadeln von Nadelbäumen erinnert. Ihre Oberseite ist glänzend dunkelgrün, während die Unterseite aufgrund eines sehr feinen, filzigen Flaums heller, fast weißlich erscheint.
Die Blüten stehen in kleinen, kurzen Trauben an den Spitzen der Zweige des Vorjahres. Ihre Farbe variiert meist von blassblau bis violettblau. Die Blütezeit reicht vom Frühjahr bis zum frühen Herbst.
Die Rosmarinsamen von Rosmarinus officinalis sind kleine, eiförmige bis kugelige braune Samen mit einer Länge von 2 bis 3 Millimetern.
Er ist ein sehr bekanntes Küchenkraut in der gehobenen Gastronomie. Als leicht anzubauendes Gewürz wird er vielseitig verwendet: in Eintöpfen, Suppen, Marinaden oder für Grillgerichte. Sogar zum Aromatisieren von Pudding oder Konfitüren findet er Verwendung.
In der traditionellen Medizin werden dieser Art viele wohltuende Wirkungen zugeschrieben. Früher wurde er zur Behandlung zahlreicher Leiden eingesetzt. Die heilkräftigen Wirkstoffe sind in den Blättern und den Blütenspitzen enthalten.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Eine der einfachsten Anwendungen ist die Zubereitung als Aufguss (Tee) oder Absud.
Rosmarin benötigt einen nährstoffarmen, leichten und vor allem perfekt durchlässigen Boden. Er passt sich sehr gut an kalkhaltige, steinige und trockene Böden an. Er meidet schwere, lehmige und kompakte Böden, die im Winter die Feuchtigkeit stauen.
Ein Standort in der vollen Sonne ist unerlässlich. Rosmarin benötigt maximale Helligkeit und Wärme, um seine ätherischen Öle zu synthetisieren und üppig zu blühen. Er sollte vor kalten Hauptwinden geschützt stehen, idealerweise an einer Südmauer, die nachts die Wärme speichert.
Die Pflanze ist mäßig winterhart und verträgt Frost von -10 °C bis -15 °C, abhängig von der Sorte und sofern der Boden trocken bleibt. In Regionen mit harten, feuchten Wintern sinkt seine Widerstandsfähigkeit stark.
Sobald die Pflanze etabliert ist, ist ihr Wasserbedarf sehr gering. Rosmarin ist ein typisches Beispiel für eine genügsame Pflanze; er kommt in der Regel mit den natürlichen Niederschlägen aus.
Die effizienteste und schnellste Methode ist das Stecken von halbverholzten Trieben. Dabei werden Triebstücke des laufenden Jahres in ein sandiges Gemisch gesteckt. Auch Absenker sind möglich und bilden sich manchmal natürlich.
Rosmarin ist durch seine aromatischen Eigenschaften von Natur aus widerstandsfähig. Er kann jedoch von Zikaden befallen werden. Bei mangelnder Luftzirkulation oder zu viel Feuchtigkeit kann Echter Mehltau auftreten.
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