- Reduziert
Artikel-Nr.: 1232
Artikel-Nr.: 0157
Der Mönchspfeffer, auch Keuschlamm oder ist ein Strauch, der zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gehört. Er ist eine buschige, aromatische Pflanze mit zusammengesetzten Blättern, die wüchsig und sehr winterhart ist. Sein Wachstum ist schnell und er kann eine Höhe von 1,5 bis 2 Metern erreichen.
Seine Blätter sind in der Regel gegenständig, zusammengesetzt und handförmig mit 5 bis 7 Teilblättern. Sie haben eine längliche und schmale Form und messen etwa 5 bis 10 cm in der Länge. Die Teilblätter sind am Rand gezähnt und haben eine leicht raue Textur. Sie verströmen einen aromatischen Duft, wenn sie zerrieben werden.
Die Blüten des Mönchspfeffers sind klein und in ährenartigen Blütenständen gruppiert, die bis zu 20 cm lang werden können. Sie erscheinen meist im Sommer und haben eine violette Farbe. Die Blüten sind röhrenförmig und besitzen fünf Blütenblätter.
Die Samen des Mönchspfeffers stammen vom Vitex agnus-castus; sie werden so genannt, da sie aufgrund ihrer Textur und ihres feinen Aromas dem gewöhnlichen Pfeffer sehr ähnlich sehen. Sie sind klein, messen etwa 4 bis 5 mm im Durchmesser und verfärben sich bei der Reife von Grün zu Schwarz oder Dunkelviolett.
Die Beere dieses aromatischen Strauches ist ein starkes Antispasmodikum (krampflösendes Mittel). Er ist zudem sehr bekannt für seine Wirksamkeit bei Beschwerden im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus und dem Hormongleichgewicht bei Frauen. Seine therapeutischen Vorteile werden seit der Antike genutzt. In Griechenland wurde daraus ein Heilmittel hergestellt, das dazu diente, das sexuelle Verlangen zu besänftigen. Im Mittelalter wurde er anscheinend von Mönchen verwendet, die dem Zölibat geweiht waren. Aus dieser Zeit soll auch der Name Mönchspfeffer stammen.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Mönchspfeffer wird oft in der Küche wegen seines leicht pfeffrigen und würzigen Geschmacks verwendet.
Seine Beeren können Saucen, Marinaden und Schmorgerichten hinzugefügt werden, um das Aroma zu verstärken. Er kann in der Nähe von anderen Gewürzpflanzen gepflanzt werden.
Er bevorzugt einen gut durchlässigen, leichten und mineralstoffreichen Boden. Eine Mischung aus Blumenerde, Sand und Kompost ist gut geeignet.
Mönchspfeffer benötigt einen vollsonnigen Standort, um sich richtig zu entwickeln.
Er ist recht widerstandsfähig und kann in trockenen Gebieten Temperaturen von bis zu -10 °C standhalten. Er gedeiht jedoch am besten in warmen, sonnigen Klimazonen bei Temperaturen zwischen 17 und 30 °C. In kälteren Regionen kann er im Topf kultiviert und im Winter ins Haus geholt werden.
Vitex agnus-castus ist nach dem Anwachsen trockenheitsresistent, benötigt aber während der Wachstumsphase und nach der Pflanzung regelmäßiges Gießen. Es ist wichtig, den Boden zwischen den Wassergaben abtrocknen zu lassen.
Er kann auf verschiedene Weise vermehrt werden: entweder durch Aussaat, durch Stecklinge oder durch Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst.
Ihre Bewertung der Rezension kann nicht gesendet werden
Kommentar melden
Meldung gesendet
Ihre Meldung kann nicht gesendet werden
Eigenen Kommentar verfassen
Bewertung gesendet
Ihre Bewertung kann nicht gesendet werden
Artikel-Nr.: 1218
check_circle
check_circle