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Kongo-lieschen, Niam-Niam oder Papageienschnabel genannt, ist eine wunderschöne, schnell wachsende ausdauernde Pflanze aus den tropischen Wäldern des Kongo in Zentralafrika. Sie gehört zur Familie der Balsaminengewächse (Balsaminaceae) und erreicht eine Höhe von etwa 40 bis 80 cm. Sie ist zweifellos eine der fantasievollsten Kreationen der Natur.
Ihre Blüten zeichnen sich durch ihre leuchtenden Farben aus, die von Rot bis Gelb reichen. Sie haben eine einzigartige Form, die an den Schnabel eines exotischen Vogels erinnert, und wachsen in Büscheln entlang der Stängel. Dies erzeugt einen spektakulären visuellen Effekt, besonders während der Blütezeit.
Die immergrünen, glänzenden Blätter sind meist oval oder länglich und haben eine schimmernde Textur. Sie besitzen leicht gewellte und oft gezahnte Ränder. Das Laub ist leuchtend grün und bildet einen schönen Kontrast zu den farbenfrohen Blüten.
Die Samen des Papageienschnabels sind klein, rund und schwarz mit einem Durchmesser von nur ein bis zwei Millimetern. Sie müssen nach der Ernte schnell in eine feuchte Mischung aus Blumenerde und Torf gesät und an einem Ort mit einer Temperatur von etwa 27 °C aufgestellt werden.
Impatiens niamniamensis wird wegen ihrer farbenfrohen Blüten und des attraktiven Laubs häufig im Ziergartenbau verwendet. Dies macht sie zu einer hervorragenden Pflanze für Tropengärten. Sie wird in Beeten, Kübeln, aber auch als Zimmerpflanze geschätzt. Aufgrund ihrer Schattentoleranz eignet sie sich gut für weniger helle Bereiche. Sie besticht durch ihre einzigartigen Merkmale und verleiht jedem Raum ein tropisches Flair.
Verwenden Sie einen gut durchlässigen Boden, idealerweise eine Mischung aus Torferde und Perlit oder Vermiculit, um die Belüftung des Substrats zu verbessern. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist vorteilhaft.
Bevorzugt wird helles, aber indirektes Licht. Ein Fenster nach Osten oder Westen ist in der Regel der ideale Standort.
Die Pflanze gedeiht optimal bei Umgebungstemperaturen zwischen 18 und 30 °C. Sie toleriert kurzzeitig etwas niedrigere Temperaturen, allerdings verlangsamt sich dann das Wachstum. Sie ist nicht winterhart und muss im Winter zwingend ins Haus geholt werden (USDA-Zone 10a).
Regelmäßig gießen und den Boden feucht, aber niemals nass halten. Lassen Sie die oberste Erdschicht zwischen zwei Wassergaben leicht antrocknen. Im Winter die Gießfrequenz reduzieren (meist einmal pro Woche), da die Pflanze dann in eine weniger aktive Phase eintritt.
Die gängigste Methode ist die Vermehrung durch Stecklinge. Schneiden Sie dazu gesunde, 10 bis 15 cm lange Kopfstecklinge mit mindestens 2–3 Knoten ab. Diese können in einem leichten Substrat oder in einem Wasserglas bewurzelt werden. Eine Vermehrung durch Aussaat ist ebenfalls möglich.
Gelegentlich (in Innenräumen jedoch selten) können die Blätter von Echtem Mehltau befallen werden, was sich durch einen weißen Belag äußert. Wurzelfäule tritt bei übermäßiger Nässe und schlechter Drainage auf.
Während der Wachstumsphase im Frühjahr und Sommer kann alle 2 bis 4 Wochen ein Flüssigdünger für Blühpflanzen verabreicht werden. Schneiden Sie die Stängel direkt über einem Blattknoten zurück, um die Verzweigung zu fördern und zu lange Triebe einzukürzen.
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