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Sakae Naa, oder lateinisch Combretum quadrangulare, ist ein asiatischer Baum, der in Vietnam, Kambodscha, Laos und Thailand beheimatet ist. Er gehört zur Familie der Flügelostengewächse (Combretaceae). In den Tropen erreicht er eine Höhe von bis zu 10 Metern. Er ist schnellwüchsig und besitzt immergrünes Laub.
Die Blätter sind gegenständig angeordnet, oval geformt und haben glatte, teils leicht gewellte Ränder. Ihre Textur ist ledrig; auf der Oberseite sind sie dunkelgrün, auf der Unterseite heller gefärbt. Die kleinen Blüten sind in rispenartigen Blütenständen (Panikeln) gruppiert und haben eine weiße bis cremefarbene Farbe, manchmal mit rosa oder roten Akzenten.
Bei den Früchten handelt es sich um kleine Steinfrüchte, die oft eiförmig oder leicht abgeflacht sind. Bei der Reife nehmen sie einen braunen oder schwarzen Farbton an und enthalten einen Samen. Die Samen von Combretum sind hellbraun. Sie haben eine sehr originelle Form mit 4 Flügeln und sind in der Regel etwa 2 Zentimeter groß.
Diese Pflanze stößt aufgrund ihrer traditionellen Anwendungen und ihres medizinischen Potenzials auf großes Interesse. Sie wird häufig auf ihre pharmakologischen Eigenschaften und Anwendungen in der traditionellen Medizin bestimmter Regionen Asiens untersucht.
In China wird Sakae Naa gegen Erkältungen, Halsschmerzen und zur Schmerzlinderung eingesetzt. Unabhängige Studien haben seine entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften bestätigt. In Thailand und Myanmar wird es als Arzneipflanze konsumiert. Die Bauern pflücken die Blätter selbst, um sie zu kauen oder zu rauchen. Die Wirkung ist je nach Dosierung energetisierend oder leicht sedierend. Für therapeutische Zwecke kann die Pflanze in Form von Abkochungen (Dekokten), Extrakten oder Aufgüssen verwendet werden, unter anderem zur Behandlung von Entzündungskrankheiten oder Verdauungsbeschwerden.
Nicht wegen psychoaktiver oder medizinischer Wirkungen konsumieren; Anbau ausschließlich zur Erhaltung der botanischen Art.
Das verwendete Substrat sollte gut durchlässig und reich an organischer Substanz sein. Dieser Baum entwickelt sich am besten in leichtem, sandigem oder lehmigem Boden mit guter Drainage, um Staunässe zu vermeiden.
Für ein optimales Wachstum benötigt er einen Standort in voller Sonne. Viel Licht fördert die Blüte und die Entwicklung des Laubs. Er toleriert Halbschatten, wächst dort jedoch weniger kräftig.
Er bevorzugt warme, subtropische Temperaturen zwischen 20 °C und 35 °C. Er muss vor Frost geschützt werden, da er empfindlich auf Temperaturen unter 10 °C reagiert.
Während der Wachstumsphase sollte regelmäßig gegossen werden, um den Boden leicht feucht zu halten. Im Winter ist die Bewässerungshäufigkeit zu reduzieren.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat oder Stecklinge. Stecklinge gelingen am besten im Sommer mit halbverholzten Zweigen bei hoher Luftfeuchtigkeit.
Combretum quadrangulare kann von Blattläusen, Schildläusen oder Spinnmilben befallen werden.
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