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Der Rustikale Feigenbaum, auch bekannt als Ficus carica auf Lateinisch, ist ein Obstbaum mit einer Höhe von 3 bis 6 Metern, der zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) gehört.
Diese Sorte wächst schnell und produziert zweimal im Jahr hervorragende essbare Feigen.
Er trägt Früchte einmal im Juni-Juli: die "Brevas" (große Feigen), sowie im September-Oktober (kleinere Feigen, aber in großer Menge).
Sein Laub besteht aus großen, sommergrünen, tief gelappten und handförmigen Blättern. Die Blätter sind rau und dunkelgrün, was dem Baum ein dichtes und üppiges Aussehen verleiht.
Die Blüte ist besonders: Er produziert Sykonien, sogenannte "Feigen", die in Wirklichkeit kleine innere Blüten beherbergen. Die Blüte findet im Inneren dieser Strukturen statt und ist von außen oft unsichtbar.
Die Frucht ist eine fleischige Scheinbeere, die "Feige" genannt wird. Sie ist rundlich geformt mit einer dünnen Haut, die grün ist und bei der Reife leicht gelblich wird.
Die Samen der Feige sind braun, rund und messen ein bis zwei Millimeter im Durchmesser. Diese Samen sind essbar und verleihen der Feige beim Kauen ihre knusprige Textur.
Legendäre Winterhärte im Garten
Der Feigenbaum ist ein Symbol mediterraner Gärten und bekannt für seine Anpassungsfähigkeit und Trockenheitsresistenz, sobald er etabliert ist.
In der vollen Sonne kultiviert, zeigt er eine außergewöhnliche Robustheit gegenüber klimatischen Schwankungen.
Ob als Bonsai für die Terrasse oder als majestätischer Baum im Freiland er passt sich nahtlos an all Ihre landschaftsgestalterischen Vorhaben an.
Feinschmecker-Aromen und Kulinarik
Seit der Antike geschätzt, ist die Feige ein Star der Gastronomie. Frisch, getrocknet oder als Konfitüre genossen, verleiht sie jedem Gericht eine unvergleichliche Süße.
Sie ist der perfekte Begleiter für raffinierte Speisenkombinationen und veredelt alles von Foie Gras bis hin zu Ziegenkäse.
Eine Frucht, die jede Verkostung in einen Moment reinen kulinarischen Genusses verwandelt.
Biodiversität und ornamentaler Gewinn
Jenseits seiner Früchte ist der Feigenbaum ein Landschaftsgestalter: Mit seinem knorrigen Stamm und dem üppigen Laub bietet er an heißen Sommertagen einen dichten, ästhetischen Schatten.
Zudem fördert die Pflanze die lokale Biodiversität; ihre Blüte, wenn auch diskret, zieht bestäubende Insekten an und sichert das ökologische Gleichgewicht Ihrer Grünfläche.
Der Ficus carica gedeiht schnell in gut durchlässigem Boden. Er entfaltet sich am besten in leicht alkalischer Erde mit guter Wasserspeicherkapazität, wobei Staunässe vermieden werden muss, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Dieser Feigenbaum benötigt einen vollsonnigen Standort, um reichlich reife Früchte zu produzieren. Er liebt einen sonnigen Platz, idealerweise geschützt vor kalten Winden.
Er ist unempfindlich gegenüber Kälte und hält problemlos stark negativen Temperaturen bis zu -15°C stand. Seine USDA-Winterhärtezone liegt bei 7 / 9.
Er benötigt eine moderate Bewässerung während der Pflanzung und während seiner aktiven Wachstumsphase nur im ersten Jahr. Er ist sehr resistent gegen Trockenheit und Wassermangel.
Die Vermehrung kann durch Aussaat, Stecklinge oder Veredelung erfolgen. Die einfachste Methode ist die Stecklingsvermehrung im Sommer: Nehmen Sie 20 bis 30 cm lange Zweige und lassen Sie diese in feuchter Erde oder in einem Glas Wasser Wurzeln schlagen.
Die Hauptschädlinge des Feigenbaums sind die Weiße Fliege, Schildläuse und bestimmte Milben. Befall durch Parasiten oder Pilzkrankheiten kann auftreten, wenn die Bedingungen nicht ideal sind.
Dieser Artikel wurde am 17.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.
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