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Arbutus unedo ERDBEERBAUM (7 samen)

0224

MEDRONHO samen

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Beschreibung

Der Erdbeerbaum, medronho, Madrone, westlicher Hagapfel, Landbeere, Meerkirsche oder Sandbeere ist ein Strauch aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Es handelt sich um ein immergrünes, winterhartes und langsam wachsendes Gehölz, das eine Höhe von etwa 2 Metern erreicht. Er stammt ursprünglich aus dem westlichen Mittelmeerraum und hat die Besonderheit einer markanten roten Rinde.

Seine Früchte, die je nach Reifegrad gelb bis rot gefärbt sind, werden Erdbeeren des Erdbeerbaums (oder Meerkirschen) genannt. Sie sind süß, rundlich und haben eine raue, mit kleinen konischen Höckern besetzte Haut. Äußerlich ähneln sie Erdbeeren.

Die Blätter sind immergrün, dick, glänzend grün und von ovaler Form.

Die Samen des Erdbeerbaums (Arbutus unedo) sind dunkelbraun, flach, fein, leicht gebogen und etwa 2 Millimeter lang.

Die Blüten sind weiß, hängen glockenförmig herab und wachsen in Trauben. Sie sind geruchlos und blühen in den Monaten August bis September.

- Verwendung:

Der Erdbeerbaum wird hauptsächlich für seine kulinarischen Verwendungen und die Verarbeitung seiner Früchte geschätzt. Obwohl das Fleisch der Erdbeerbaumfrucht im Rohzustand mehlig ist, eignet es sich hervorragend für die Herstellung von Marmeladen, Gelees und Sirupen.

In einigen Mittelmeerregionen wird die Frucht auch fermentiert, um handwerkliche Liköre und Essig herzustellen, was einen süßen und leicht säuerlichen Geschmack bietet.

In der Kosmetik werden Extrakte des Erdbeerbaums in Hautpflegeprodukte integriert, um die Ausstrahlung des Teints zu fördern und dank ihrer adstringierenden Eigenschaften die Poren zu verfeinern.

Schließlich erfüllt der Erdbeerbaum wesentliche Funktionen im Handwerk und in der Landschaftsgestaltung. Sein Holz, hart und dicht, ist ein ausgezeichneter Brennstoff und bleibt in der Intarsienarbeit oder für die Herstellung kleiner gedrechselter Gegenstände geschätzt.

Auf ökologischer Ebene wird dieser Strauch häufig für die Wiederaufforstung und als Zierpflanze verwendet, da er resistent gegen Umweltverschmutzung und Trockenheit ist und gleichzeitig ein ästhetisches, immergrünes Laub bietet, das den Boden vor Erosion schützt.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die beste Zeit für die Aussaat des Erdbeerbaums ist im März und April.
  • Die Samen müssen vorbehandelt werden. Dies geschieht entweder natürlich (Anfang des Jahres draußen lassen) oder künstlich, indem man sie für 2 Monate in den Kühlschrank legt.
  • Säen Sie in kleine 10-cm-Töpfe in ein Substrat aus Aussaaterde und Sand.
  • Die Samen nur leicht mit wenigen Millimetern Erde bedecken.
  • Die Kultur vorsichtig mit einem Sprühgerät befeuchten.
  • Stellen Sie die Töpfe in ein Gewächshaus bei einer Temperatur von 25 bis 35 °C.
  • Die Keimung beginnt in der Regel 4 bis 6 Wochen nach der Aussaat.

- Boden / Substrat:

Er wächst in einem gut durchlässigen, leichten und leicht sauren Substrat. Die Erde sollte sandig und mineralisch sein. Für die Topfkultur mischen Sie Gartenerde mit Heideerde und achten Sie auf eine gute Drainage (z. B. Blähton) am Topfboden.

- Standort / Lichtbedarf:

Der Baum (auf Korsika „Albitrus“ genannt) sollte an einem vollsonnigen, sehr hellen Ort gepflanzt werden. Er toleriert auch Halbschatten, allerdings fällt die Ernte dann weniger üppig aus.

- Temperatur / Winterhärte:

Er gedeiht optimal bei Temperaturen zwischen 15 und 35 °C. Er ist recht winterhart und verträgt in einer trockenen Umgebung problemlos Minusgrade bis zu -12 °C (USDA-Winterhärtezone 7b).

- Bewässerung:

Dieser mediterrane Strauch ist sehr trockenheitsresistent. Außer direkt nach der Pflanzung benötigt er kaum zusätzliches Wasser. In den ersten drei Wochen nach dem Einpflanzen sollte er etwa zweimal pro Woche gegossen werden.

- Vermehrung:

Die einfachste Art der Vermehrung ist die Aussaat oder das Absenken der Zweige. Die Bewurzelung dauert jedoch lange; es kann mehrere Monate dauern, bis sich die ersten Wurzeln bilden.

- Schädlinge / Krankheiten:

Insgesamt ist er wenig anfällig für Schädlinge. Gelegentlich kann jedoch die Septoria-Blattfleckenkrankheit auftreten, eine Pilzerkrankung, die meist bei schlecht dränierenden oder staunassen Böden entsteht.

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