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Die Ananas, lateinisch Ananas comosus genannt, ist eine ausdauernde exotische Pflanze, die ursprünglich aus Südamerika, Mittelamerika und der Karibik stammt. Sie gehört zur Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae). Bekannt ist sie vor allem für ihre essbare und sehr süße Frucht. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 80 bis 150 cm und wächst relativ langsam.
Die Blätter sind lang, schmal und lanzettförmig. Sie können bis zu 1 Meter lang werden und sind in einer Rosette um die Basis der Pflanze angeordnet. Ihre Farbe variiert je nach Wachstumsbedingungen von leuchtendem Grün bis zu gelblichem Grün. Die Blattränder sind gezackt, was ihnen eine raue Textur verleiht.
Die Blüten sind klein und in zylindrischen Blütenständen gruppiert, oft in einem hübschen Violett oder leuchtenden Rosa. Sie entspringen dem Zentrum der Blattrosette und bilden einen kompakten Kegel. Die Blüte erfolgt in der Regel nach einer Reifezeit von mehreren Monaten. Nach der Bestäubung entwickeln sich die Blüten zu Früchten.
Die Ananas ist eine tropische Frucht mit süßem und saftigem Geschmack. Sie zeichnet sich durch eine raue Rinde aus, die außen oft goldgelb ist und mit kleinen Schuppen sowie einer grünen Blattkrone an der Spitze verziert ist. Ihr leuchtend gelbes Fruchtfleisch ist zart und saftig und bietet ein gleichzeitig säuerliches und süßes Aroma.
Die Samen der Ananas sind braun, oval und nur wenige Millimeter lang.
Die Ananas ist eine tropische Frucht, die in der Küche wegen ihres perfekten Gleichgewichts zwischen Säure und Süße sehr geschätzt wird. Man genießt sie frisch, in Scheiben oder im Obstsalat, aber sie ist auch eine Hauptzutat in süß-sauren Gerichten. Sie verleiht Pizzen, Fleischspießen und asiatischen Pfannengerichten eine exotische Note, wobei ihr Aroma besonders gut zu Schweinefleisch oder Hähnchen passt.
Im Bereich der Getränke und Desserts ist die Ananas unverzichtbar. Ihr Saft dient als Basis für viele berühmte Cocktails wie die Piña Colada sowie für erfrischende Smoothies. In der Backkunst wird sie für gestürzte Kuchen, Sorbets oder Marmeladen verwendet. Ihr Gehalt an Bromelain, einem natürlichen Enzym, wird zudem genutzt, um Fleisch beim Marinieren zarter zu machen.
Über die Ernährung hinaus findet die Ananas überraschende Anwendungen in der Industrie und im Wellnessbereich. Aus den Fasern ihrer Blätter wird Piñatex hergestellt, eine nachhaltige und pflanzliche Alternative zu Leder. Zudem sind Ananasextrakte aufgrund ihrer peelenden und beruhigenden Eigenschaften häufig in Kosmetikprodukten zu finden.
Dieses Bromeliengewächs bevorzugt ein leichtes, gut durchlässiges und an organischer Substanz reiches Substrat. Eine ideale Mischung enthält gute Gartenerde sowie Perlite oder Vermiculite, um die Drainage zu verbessern. Achten Sie auf eine gute Drainageschicht am Topfboden.
Die Ananas benötigt einen sonnigen Standort. Es wird empfohlen, sie an einem Ort zu platzieren, an dem sie mindestens 6 bis 8 Stunden direktes Licht pro Tag erhält. Für die Zimmerkultur eignet sich ein Fenster nach Süden oder Westen. Viel Licht fördert das Wachstum und die Fruchtbildung.
Sie liebt warme Temperaturen und gedeiht idealerweise zwischen 20 und 30 °C. Sie toleriert zwar etwas niedrigere Temperaturen, ist aber frostempfindlich. In Mitteleuropa empfiehlt sich die Kultur im Topf, damit sie im Winter ins Haus gestellt werden kann.
Die Bewässerung sollte mäßig erfolgen. Es ist wichtig, den Boden leicht feucht zu halten, ohne ihn zu durchnässen. Gießen Sie die Pflanze, wenn die oberste Erdschicht zu trocknen beginnt. In den heißen Monaten kann ein Gießen alle 2 Tage nötig sein, während im Winter kaum bewässert werden muss.
Ananas comosus vermehrt sich über Samen, aber auch vegetativ. Sie kann über Ableger (Kindel), die an der Basis der Mutterpflanze wachsen, oder über den Blattschopf (die Krone) der Frucht vermehrt werden. Die gängigste Methode ist das Abschneiden der Krone, die man einige Tage trocknen lässt und dann in gut durchlässige Erde pflanzt.
Diese karibische Pflanze kann von Schädlingen wie Schildläusen, Thripsen und Spinnmilben befallen werden, was zu einer Gelbfärbung und zum Vertrocknen der Blätter führt.
Entfernen Sie regelmäßig vertrocknete untere Blätter der Ananaspflanze während ihres gesamten Wachstums.
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