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Der Dornen-Bambus, medizinischer-Bambus oder lateinisch Bambusa arundinacea, ist eine exotische, einkeimblättrige, ausdauernde und schnell wachsende Pflanze. Er stammt ursprünglich aus Asien, insbesondere aus China und Indien, und gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae).
Seine langen, hohlen Halme können eine Länge von bis zu 10 Metern erreichen. Sie sind gelb und besitzen eine Vielzahl kleiner, sehr feiner Nadeln, die bis zu 15 cm lang werden können. Der Durchmesser der Halme beträgt etwa 10 cm.
Die Samen des Dornen-Bambus sind leicht kegelförmig, gelb und messen 5 bis 7 Millimeter in der Länge.
Das Laub ist fäulnisbeständig, stark verzweigt und wechselständig angeordnet. Die immergrünen Blätter sind lanzettlich geformt und von glänzend grüner Farbe.
Die Blüte und Fruchtbildung tritt bei dieser großwüchsigen Sorte meist erst nach 5 bis 12 Jahren ein. Die Blüten sind in Trauben angeordnet und haben eine gelbe Farbe.
Medizinisch: Er wird besonders in der ayurvedischen Medizin wegen seiner remineralisierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt. Wurzeln, Blätter und Knospen werden entsaftet, da sie viel Kieselsäure (Silicea) enthalten.
Bau & Industrie: Neben der medizinischen Nutzung dienen die Halme zum Bau von Stegen, Gerüsten, Möbeln und zur Herstellung von Zellstoff für Papier.
Gartenbau: Aufgrund seiner zahlreichen Dornen kann er als undurchdringliche Schutzhecke gepflanzt werden.
Kulinarisch: Die jungen Sprossen finden in der asiatischen Küche breite Verwendung. Man findet ihn auch in Kräutertees oder Dekokten.
Diese Sorte wächst sehr gut in einem leichten, humosen, leicht sauren Substrat, das reich an organischer Substanz ist. Er bevorzugt frische und feuchte Böden.
Er benötigt einen Standort mit viel hellem Licht. Es ist daher notwendig, die Pflanze an einem sehr sonnigen Platz zu setzen.
Wässern Sie die Pflanze bei der Pflanzung gründlich und in den ersten zwei Wochen alle zwei Tage. Sobald er gut angewachsen ist, benötigt er keine regelmäßige Bewässerung mehr.
Diese horstbildende Bambussorte liebt Temperaturen zwischen 15 und 30 °C. Sie ist wenig winterhart und verträgt nur leichten Frost bis ca. -3 °C. Er wird hauptsächlich in großen Töpfen kultiviert, die im Winter in ein Gewächshaus oder einen Wintergarten gestellt werden können.
Es gibt zwei Arten der Vermehrung: Entweder durch Aussaat oder durch Teilung der Rhizome im zeitigen Frühjahr.
Schneiden Sie trockene Halme im Inneren der Pflanze regelmäßig heraus. Entfernen Sie gelegentlich abgestorbene Blätter.
Er ist weder für Schädlingsbefall noch für Krankheiten anfällig. Es handelt sich um eine robuste Sorte, die leicht zu kultivieren ist.
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