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Artikel-Nr.: 1232
Kurkuma, auch Gelbwurz oder Indischer Safran genannt, ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit Rhizom, die ursprünglich aus Südasien stammt. Sie wird in großem Umfang in Indien kultiviert, in geringerem Maße aber auch in China, Taiwan, Japan, Burma, Indonesien und Afrika.
Ihre Blätter sind lang, lanzettlich und dunkelgrün. Sie wachsen in einer Rosette an der Basis der Pflanze und haben eine glatte Textur mit einer glänzenden Oberfläche. Ihre Form erinnert an die Blätter der Schwertlilie (Iris).
Die Blüten erscheinen in wedelförmigen Blütenständen in leuchtendem Gelb oder Orange. Sie ragen über das Laub an dünnen, eleganten Blütenstielen hinaus. Die Blüten sind klein, röhrenförmig und in Trauben angeordnet, wobei sie einen milden und angenehmen Duft verströmen.
Ihre Rhizome sind dick, unterirdisch und fleischig, im Inneren von gelblicher bis oranger Farbe. Die Oberfläche ist rau und leicht runzelig, mit einer dünnen Haut, die sich leicht ablösen lässt.
Die Kurkuma-Samen sind braun, klein (5 mm Durchmesser), sehr widerstandsfähig und von leicht eckiger Form.
Das getrocknete und zu Pulver zerriebene Rhizom wird als Gewürz verwendet. Es ist ein üblicher Bestandteil von Gewürzmischungen der indischen Küche, insbesondere im Curry. Zur Herstellung des Pulvers muss das Rhizom gekocht, geschält, in der Sonne getrocknet und anschließend gemahlen werden.
Dieses Gewürz wurde auch in großem Umfang als gelb-oranger Farbstoff verwendet, beispielsweise für die safranfarbenen Gewänder der Sadhus oder buddhistischen Mönche. Das Rhizom wird als traditionelles Arzneimittel in der ayurvedischen Medizin eingesetzt. Der Wirkstoff von Kurkuma, das Curcumin, ist Gegenstand intensiver aktueller Forschung.
Das Substrat sollte ein reicher, leichter, gut durchlässiger und tiefgründiger Boden sein. Ein tonig-lehmiger oder sandig-lehmiger Boden, angereichert mit Kompost oder organischem Material, ist ideal, um das Wachstum zu fördern.
Dieses gelbe indische Gewürz benötigt einen Standort in voller Sonne bis Halbschatten. Sie liebt helle Orte, an denen sie mindestens 4 bis 6 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält.
Ursprünglich aus tropischen Regionen stammend, liebt Kurkuma warme Temperaturen zwischen 20 °C und 30 °C. Sie ist kälteempfindlich und verträgt keine Temperaturen unter 10 °C. In gemäßigtem oder kaltem Klima muss sie im Winter im Gewächshaus oder im Haus gehalten werden.
Ihr Wasserbedarf ist groß; sie liebt einen konstant feuchten, aber nicht staunassen Boden. Eine regelmäßige Bewässerung ist notwendig, besonders während der aktiven Wachstumsphase. Stauende Nässe muss vermieden werden, um Rhizomfäule vorzubeugen. In der Ruhe- und Erntezeit sollte die Bewässerung vollständig eingestellt werden.
Die Vermehrung des Indischen Safrans erfolgt hauptsächlich durch Teilung der Rhizome. Im Allgemeinen pflanzt man Rhizomsegmente mit mindestens einer Knospe ein.
Sie hat einige Schädlinge wie Thripse, Blattläuse oder Nematoden. Sie kann auch an Pilzerkrankungen wie Rhizomfäule oder Fusarium-Welke leiden, insbesondere bei übermäßiger Feuchtigkeit oder schlechter Drainage.
Artikel-Nr.: 0148
Artikel-Nr.: 0027
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