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Der baskische Gorria-Pfeffer ist eine schnell wachsende, ausdauernde Sorte, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Diese Sorte aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) ist eher mild und wurde Anfang des 16. Jahrhunderts im Baskenland, genauer gesagt in Espelette, eingeführt. Er erreicht eine durchschnittliche Höhe von 50 bis 60 cm.
Die Pflanzen dieses Paprikas aus dem Südwesten Frankreichs haben ein dichtes, dunkelgrünes Laub mit glatten und leicht glänzenden Blättern. Ihre Textur ist geschmeidig und sie bilden einen buschigen Wuchs.
Im Frühjahr bildet er kleine weiße Blüten, die oft mit feinen violetten Linien punktiert sind. Diese zarten, duftenden Blüten haben fünf Blütenblätter, öffnen sich im Mai und Juni in Trauben und ziehen bestäubende Insekten an.
Die Früchte sind kleine, längliche Schoten, die bei der Reife leuchtend rot werden. Ihre Größe variiert zwischen 7 und 12 cm, sie haben eine feste Textur und eine glatte Haut. Ihr Geschmack ist mild mit einer ganz leichten Schärfe und dem einzigartigen Aroma, das für diese Sorte so charakteristisch ist.
Die Samen des baskischen Espelette-Pfeffers sind flach, gelb, fein und haben einen Durchmesser von etwa 4 Millimetern. Sie befinden sich im Inneren der Früchte; ihre Ernte ist für die Vermehrung der Pflanze unerlässlich. Bei der Trocknung behalten sie ihre Keimfähigkeit, um neue, robuste Pflanzen hervorzubringen.
Auf der Scoville-Skala erreicht er 1.500 Einheiten, was niedrig ist und somit nicht übermäßig scharf. Der Gorria-Pfeffer wird nicht wegen seiner Schärfe, sondern wegen seiner aromatischen Finesse geschätzt. Er ähnelt schwarzem Pfeffer, ist aber nuancierter.
Dieser Pfeffer wurde zunächst in der Medizin verwendet und entwickelte sich sehr schnell zu einem Ersatz für schwarzen Pfeffer als Gewürz und zur Konservierung von Fleisch. Wie die meisten Chilis ist der Gorria ein Konzentrat wertvoller Nährstoffe: reich an Capsaicin und Antioxidantien. Heutzutage wird er im Baskenland hauptsächlich für Saucen und kulinarische Rezepte verwendet. Er ersetzt dort traditionell den schwarzen Pfeffer und wird als Pulver, frisch oder getrocknet verwendet.
Der Espelette-Pfeffer benötigt einen gut durchlässigen, leichten und an organischen Stoffen reichen Boden. Ein Ton-Silikat-Boden mit guter Wasserspeicherkapazität ist ideal für ein optimales Wachstum.
Er benötigt einen Standort in der vollen Sonne, um die Reifung der Früchte zu fördern. Ein sonniger Platz garantiert eine kräftige Pflanze und ein optimales Aroma der Schoten.
Dieser Pfeffer ist relativ widerstandsfähig und verträgt Temperaturen bis zu -1 °C. Dennoch bevorzugt er warmes, mildes Klima mit langen, sonnigen Sommern.
Eine mäßige Bewässerung wird empfohlen. Die Pflanze liebt feuchten Boden ohne Staunässe, besonders während der Wachstumsphase. Vermeiden Sie unbedingt stehendes Wasser, da dies zum Absterben (Nekrose) des Wurzelsystems führen kann.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat im Frühjahr und anschließendes Pikieren. Er kann auch zu Beginn des Sommers durch Stecklinge in Anzuchterde vermehrt werden.
Die Hauptschädlinge sind die Weiße Fliege, Blattläuse und Schildläuse.
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