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Der Zitronenstrauch, auch Zitronenverbene oder lateinisch Aloysia bzw. Lippia citriodora genannt, ist eine ausdauernde, verholzende krautige Pflanze aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Er stammt ursprünglich aus den Anden Südamerikas und erreicht eine durchschnittliche Höhe von 1,50 Metern.
Die Blätter des Zitronenstrauchs sind sommergrün (laubabwerfend), gegenständig angeordnet, lanzettlich und am Rand leicht gezähnt. Sie sind in der Regel zwischen 5 und 10 cm lang. Das Laub hat ein glänzendes Grün und eine glatte Oberfläche. Beim Zerreiben verströmen die Blätter einen intensiven Zitronenduft, was sie zu einer beliebten Pflanze für aromatische Zwecke macht.
Die Blüten der Lippia citriodora sind klein (1 bis 2 cm lang), röhrenförmig und in endständigen Rispen angeordnet. Sie können am Ende des Sommers in großer Zahl erscheinen. Meist sind sie fliederfarben oder weiß und verleihen der Pflanze eine dekorative Note.
Die Samen der Zitronenverbene sind klein und braun. Sie werden nach der Bestäubung der Blüten gebildet. Zur Keimung müssen sie auf das Substrat gesät, bewässert und an einen warmen Ort im Gewächshaus gestellt werden.
Diese Aromapflanze wird wegen ihrer stark duftenden Blätter kultiviert, deren Zitronengeschmack dem der Zitronenmelisse ähnelt. Die Blätter dienen zum Aromatisieren von Speisen sowie zur Herstellung von Tees (Infusionen) und Likören. Der Geschmack ist angenehm und der Duft frisch. Ihr werden entspannende Eigenschaften zugeschrieben.
Es ist diese Varietät des Eisenkrauts, die weithin in Apotheken und Kräuterläden verkauft wird. Ihre beruhigende Wirkung hilft, Stress abzubauen und den Schlaf zu verbessern. Aus der Pflanze wird zudem ein ätherisches Öl für die Aromatherapie gewonnen. Ihr angenehmer Duft ist in Kosmetikprodukten und in der Parfümerie sehr geschätzt. Zudem gilt sie als hervorragende Repellent-Pflanze gegen Mücken.
Dieses aromatische Kraut benötigt einen gut belüfteten und gut durchlässigen Boden. Es ist eine robuste Pflanze, die sich an fast alle Bodenarten anpasst, saure Böden jedoch nicht schätzt.
Im Sommer wird empfohlen, sie zweimal pro Woche zu gießen. Im Winter begibt sich die Pflanze in die Vegetationsruhe, daher ist ein regelmäßiges Gießen nicht notwendig.
Die Pflanze passt sich an verschiedene Lichtverhältnisse an, bevorzugt jedoch direktes Sonnenlicht. Es ist wichtig, die Pflanze langsam zu akklimatisieren, wenn man den Standort wechselt. Für die Aufzucht unter Kunstlicht sind HPS- oder MH-Lampen am besten geeignet.
Lippia citriodora gedeiht sehr gut bei Temperaturen zwischen 20 und 30 °C. Unterhalb von 10 °C stellt die Pflanze das Wachstum ein. Ihre Winterhärte ist gut; sie übersteht problemlos Temperaturen bis zu -7 °C.
Die Vermehrung kann auf verschiedene Weise erfolgen: durch Aussaat der Samen oder durch Stecklinge. Hierfür werden im späten Frühjahr oder Frühsommer ca. 10 cm lange, halbverholzte Triebe geschnitten. Diese Stecklinge müssen in ein leichtes Substrat gesteckt und feucht gehalten werden; sie entwickeln innerhalb weniger Wochen Wurzeln.
Die Pflanze ist generell resistent, kann aber von Pilzkrankheiten wie Echtem Mehltau oder Wurzelfäule (bei zu nassem oder schlecht drainiertem Boden) befallen werden. Zu den Schädlingen zählen Blattläuse, Schmierläuse und Spinnmilben.
Ein regelmäßiger Rückschnitt fördert einen kompakten Wuchs und hilft, die Größe der Pflanze zu kontrollieren.
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