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Aloysia / Lippia citriodora ZITRONENVERBENE (pflanze)

1175

ZITRONENSTRAUCH, 10 - 20 cm hoch

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3 Artikel

Beschreibung

Der Zitronenstrauch, auch Zitronenverbene oder lateinisch Aloysia bzw. Lippia citriodora genannt, ist eine ausdauernde, verholzende krautige Pflanze aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae).
Er stammt ursprünglich aus den Anden Südamerikas und erreicht eine durchschnittliche Höhe von 1,50 Metern.

Die Blätter des Zitronenstrauchs sind sommergrün (laubabwerfend), gegenständig angeordnet, lanzettlich und am Rand leicht gezähnt.
Sie sind in der Regel zwischen 5 und 10 cm lang. Das Laub hat ein glänzendes Grün und eine glatte Oberfläche.
Beim Zerreiben verströmen die Blätter einen intensiven Zitronenduft, was sie zu einer beliebten Pflanze für aromatische Zwecke macht.

Die Blüten der Lippia citriodora sind klein (1 bis 2 cm lang), röhrenförmig und in endständigen Rispen angeordnet.
Sie können am Ende des Sommers in großer Zahl erscheinen. Meist sind sie fliederfarben oder weiß und verleihen der Pflanze eine dekorative Note.

Die Samen der Zitronenverbene sind klein und braun. Sie werden nach der Bestäubung der Blüten gebildet.
Zur Keimung müssen sie auf das Substrat gesät, bewässert und an einen warmen Ort im Gewächshaus gestellt werden.

- Verwendung:

Das Geheimnis ihres Zitronenduftes:

Der aromatische Wert der Zitronenverbene liegt im Reichtum der in den Blättern enthaltenen Öle.
Diese natürlich vorkommenden Moleküle verleihen der Pflanze einzigartige sensorische Eigenschaften. Ihr Geschmack ist angenehm und ihr Duft ist frisch.

Ein Hauch kulinarischer Frische:

Ihre Blätter werden zum Aromatisieren bestimmter kulinarischer Zubereitungen verwendet; sie hat die Fähigkeit, Aromen zu verleihen, ohne Säure hinzuzufügen.
Frisch oder getrocknet würzen ihre Blätter Fisch, Geflügel oder Marinaden. Sie verfeinert auch süße Zubereitungen wie Sorbets oder Gebäck.

Nützliche Zierpflanze:

Sie besitzt einen ökologischen Nutzen: Ihre Blüten sind nektarreich und ziehen Bienen und Schmetterlinge an, was die Artenvielfalt Ihres Gartens fördert.
Sie ist zudem eine hervorragende Pflanze, die man in der Nähe einer Terrasse, eines Balkons oder eines Fensters platzieren kann, um ihre erfrischenden Noten zu genießen.

- Anbau und Pflanzung:

  • Pflanzen Sie den Setzling knapp über dem Wurzelhals in einen 5-Liter-Topf mit Garten Erde um. Sorgen Sie mit Blähton am Topfboden für eine gute Drainage und drücken Sie die Erde leicht an.
  • In Regionen mit milden Wintern ist auch eine Direktpflanzung ins Freiland möglich.
  • Wässern Sie die Pflanze direkt nach der Pflanzung an der Basis ausgiebig.
  • Stellen Sie die Pflanze für 15 Tage an einen schattigen Ort, damit sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen kann.

- Boden / Substrat:

Dieses aromatische Kraut benötigt einen gut belüfteten und gut durchlässigen Boden.
Es ist eine robuste Pflanze, die sich an fast alle Bodenarten anpasst, saure Böden jedoch nicht schätzt.

- Bewässerung / Feuchtigkeit:

Im Sommer wird empfohlen, sie zweimal pro Woche zu gießen. Im Winter begibt sich die Pflanze in die Vegetationsruhe, daher ist ein regelmäßiges Gießen nicht notwendig.

- Licht / Standort:

Die Pflanze passt sich an verschiedene Lichtverhältnisse an, bevorzugt jedoch direktes Sonnenlicht.
Es ist wichtig, die Pflanze langsam zu akklimatisieren, wenn man den Standort wechselt. Für die Aufzucht unter Kunstlicht sind HPS- oder MH-Lampen am besten geeignet.

- Temperatur / Winterhärte:

Lippia citriodora gedeiht sehr gut bei Temperaturen zwischen 20 und 30 °C.
Unterhalb von 10 °C stellt die Pflanze das Wachstum ein. Ihre Winterhärte ist gut; sie übersteht problemlos Temperaturen bis zu -7 °C.

- Vermehrung:

Die Vermehrung kann auf verschiedene Weise erfolgen: durch Aussaat der Samen oder durch Stecklinge.
Hierfür werden im späten Frühjahr oder Frühsommer ca. 10 cm lange, halbverholzte Triebe geschnitten.
Diese Stecklinge müssen in ein leichtes Substrat gesteckt und feucht gehalten werden; sie entwickeln innerhalb weniger Wochen Wurzeln.

- Krankheiten und Schädlinge:

Die Pflanze ist generell resistent, kann aber von Pilzkrankheiten wie Echtem Mehltau oder Wurzelfäule (bei zu nassem oder schlecht drainiertem Boden) befallen werden.
Zu den Schädlingen zählen Blattläuse, Schmierläuse und Spinnmilben.

- Pflege:

Ein regelmäßiger Rückschnitt fördert einen kompakten Wuchs und hilft, die Größe der Pflanze zu kontrollieren.


Dieser Artikel wurde am 20.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.

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