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Der Argentinische Tee, auch Yerba Mate oder wissenschaftlich Ilex paraguariensis genannt, ist ein kleiner, etwa 3 Meter hoher Baum aus der Familie der Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae). Er stammt ursprünglich aus Argentinien sowie aus Paraguay.
Das Laub des Mate-Baums ist dicht und immergrün. Die duftenden Blätter sind oval, zwischen 6 und 12 cm lang, dunkelgrün und von lederartiger Textur. Sie wachsen wechselständig entlang der Zweige.
Die Blüte ist weniger auffällig als das Laub. Die Blüten erscheinen meist in Büscheln während der Sommermonate; sie sind klein, weiß und besitzen sehr feine Blütenblätter.
Ein kultureller Pfeiler Südamerikas
Mate pflanze ist ein legendärer, immergrüner Strauch, der tief im kulturellen und sozialen Erbe Argentiniens, Paraguays und Brasiliens verwurzelt ist.
Diese wunderschöne Art aus der Familie der Stechpalmengewächse wird seit Jahrtausenden von den Guaraní verehrt und verkörpert eine weltweit einzigartige Tradition der Gemeinschaft.
Eine elegante und markante Silhouette
Dieser attraktive Strauch zeichnet sich durch lederartiges, glänzend grünes Laub und unauffällige Blüten aus, aus denen sich hübsche dekorative Früchte entwickeln.
Die Wahl unserer kräftigen jungen Topfpflanze von Ethnoplants bereichert Ihre botanische Sammlung um ein echtes Herzstück der südamerikanischen Ethnobotanik.
Eine unkomplizierte und verantwortungsvolle Zierpflanze
Mate lässt sich leicht im Topf in einem temperierten Gewächshaus oder an einem sehr hellen Standort im Haus akklimatisieren und bevorzugt ein nährstoffreiches Substrat.
Diese Sammlersorte darf ausschließlich zur Arterhaltung sowie gärtnerischen Beobachtung kultiviert werden und sollte aufgrund ihrer natürlichen aktiven Inhaltsstoffe unter keinen Umständen verzehrt werden.
Der Mate-Baum bevorzugt einen gut durchlässigen, humosen Boden, der reich an organischer Substanz und leicht sauer ist.
Er bevorzugt einen sonnigen Standort, kann aber auch Halbschatten tolerieren. Eine ausreichende Sonneneinstrahlung fördert jedoch ein besseres Wachstum.
Die Bewässerung muss regelmäßig erfolgen, besonders während der aktiven Wachstumsphasen. Es ist wichtig, den Boden feucht, aber nicht nass zu halten, da Staunässe zu Wurzelfäule führen kann.
Erst im ausgewachsenen Zustand ist er relativ winterhart und kann kurzzeitig Temperaturen bis zu ca. -5 °C standhalten. Es ist jedoch ratsam, ihn am Ende des Herbstes vor Frost zu schützen. Er wird in warmen Klimazonen kultiviert (USDA-Zonen 8 bis 11).
Es gibt drei verschiedene Arten der Vermehrung: durch Aussaat, durch Triebstecklinge (was sehr schwierig ist) oder durch Absenker (dabei wird ein Zweig der Mutterpflanze in der Erde vergraben, damit er Wurzeln bildet, während er noch mit dem Baum verbunden ist).
Die Pflanze wird manchmal von Pilzkrankheiten wie Anthraknose befallen, die dunkle Flecken auf den Blättern verursacht, oder von Mehltau, der einen weißen Belag auf dem Laub bildet. Insekten wie Blattläuse oder Schildläuse können die Pflanze ebenfalls schwächen, indem sie den Pflanzensaft saugen.
Dieser Artikel wurde am 16.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.
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