Artikel-Nr.: 1232
Artikel-Nr.: 0157
Der Argentinische Tee, auch Yerba Mate oder wissenschaftlich Ilex paraguariensis genannt, ist ein kleiner, etwa 3 Meter hoher Baum aus der Familie der Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae). Er stammt ursprünglich aus Argentinien sowie aus Paraguay.
Das Laub des Mate-Baums ist dicht und immergrün. Die duftenden Blätter sind oval, zwischen 6 und 12 cm lang, dunkelgrün und von lederartiger Textur. Sie wachsen wechselständig entlang der Zweige.
Die Blüte ist weniger auffällig als das Laub. Die Blüten erscheinen meist in Büscheln während der Sommermonate; sie sind klein, weiß und besitzen sehr feine Blütenblätter.
Der paraguayische Mate wird traditionell in Südamerika konsumiert, insbesondere in Argentinien, Paraguay und Brasilien. Er ist tief in der Kultur dieser Länder verwurzelt und wird oft in sozialer, ritueller und gemeinschaftlicher Runde getrunken. Die Zubereitung erfolgt durch das Aufgießen der getrockneten Blätter mit heißem Wasser. Getrunken wird er mit Hilfe einer Bombilla (einem Metallstrohhalm mit Sieb).
Neben seiner sozialen Bedeutung ist Mate für seine stimulierenden Eigenschaften bekannt. Er enthält Koffein und ist reich an Antioxidantien. Er wird zudem wegen seiner positiven Wirkung auf die Konzentration, die Verdauung und zur Verringerung von Müdigkeit geschätzt. Die Blätter enthalten etwa 0,3 % bis 1,9 % Koffein.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Der Mate-Baum bevorzugt einen gut durchlässigen, humosen Boden, der reich an organischer Substanz und leicht sauer ist.
Er bevorzugt einen sonnigen Standort, kann aber auch Halbschatten tolerieren. Eine ausreichende Sonneneinstrahlung fördert jedoch ein besseres Wachstum.
Die Bewässerung muss regelmäßig erfolgen, besonders während der aktiven Wachstumsphasen. Es ist wichtig, den Boden feucht, aber nicht nass zu halten, da Staunässe zu Wurzelfäule führen kann.
Erst im ausgewachsenen Zustand ist er relativ winterhart und kann kurzzeitig Temperaturen bis zu ca. -5 °C standhalten. Es ist jedoch ratsam, ihn am Ende des Herbstes vor Frost zu schützen. Er wird in warmen Klimazonen kultiviert (USDA-Zonen 8 bis 11).
Es gibt drei verschiedene Arten der Vermehrung: durch Aussaat, durch Triebstecklinge (was sehr schwierig ist) oder durch Absenker (dabei wird ein Zweig der Mutterpflanze in der Erde vergraben, damit er Wurzeln bildet, während er noch mit dem Baum verbunden ist).
Die Pflanze wird manchmal von Pilzkrankheiten wie Anthraknose befallen, die dunkle Flecken auf den Blättern verursacht, oder von Mehltau, der einen weißen Belag auf dem Laub bildet. Insekten wie Blattläuse oder Schildläuse können die Pflanze ebenfalls schwächen, indem sie den Pflanzensaft saugen.
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