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Artikel-Nr.: 0157
Der Muskatellersalbei, lateinisch auch Salvia sclarea genannt, ist eine zweijährige krautige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Diese Art stammt ursprünglich aus Südeuropa und Westasien. Er besticht durch sein majestätisches Erscheinungsbild und verströmt einen berauschenden Duft, der sowohl moschusartig als auch ambra-ähnlich ist. Es ist eine imposante Pflanze, die eine Höhe von 1 m bis 1,50 m erreichen kann. Sein robuster Stängel hat einen quadratischen Querschnitt und ist mit klebrigen, aromatischen Haaren bedeckt.
Die Blätter sind groß, gestielt und bilden im ersten Jahr eine grundständige Rosette. Sie sind oval bis herzförmig und haben eine runzlige, sich rau anfühlende Oberfläche. Ihre Farbe ist ein Graugrün, bedeckt mit einem feinen Flaum, der ihnen ein samtiges Aussehen verleiht. Sie verströmen einen kräftigen und charakteristischen aromatischen Geruch.
Die sommerliche Blüte erfolgt im zweiten Jahr in Form von hohen, aufrechten und verzweigten Stielen. Sie tragen eine zweilippige Krone in Blassblau, Flieder oder Roséweiß. Jede Blütengruppe wird von großen, farbigen Hochblättern (Brakteen) gestützt, die oft rosa oder malvenfarben getönt sind.
Die Samen des Muskatellersalbeis befinden sich am Boden des bleibenden Kelches, der nach der Blüte verhärtet. Es sind kleine, ovale und glatte Samen von brauner bis schwärzlicher Farbe.
Er wird wegen seiner Blätter kultiviert, die frisch oder getrocknet zum Würzen von Fleischgerichten (Schwein, Kalb, Lamm, Wild), Wurstwaren und Saucen verwendet werden. Früher wurden die Blätter auch genutzt, um Wein zu aromatisieren und ihm einen moschusartigen Geschmack zu verleihen, sowie bei der Bierherstellung.
Das aus den Blättern gewonnene ätherische Öl besitzt interessante therapeutische Eigenschaften. Er ist sowohl in der Parfümindustrie als auch in der Heilkunde sehr geschätzt.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Er bevorzugt leichte, gut durchlässige und eher kalkhaltige Böden. Er passt sich perfekt an karge, steinige und trockene Standorte an. Schwere und lehmige Böden, die im Winter Feuchtigkeit speichern, sollten vermieden werden.
Ein Standort in der vollen Sonne ist unerlässlich. Muskatellersalbei benötigt viel Wärme und Licht, um sich zu entwickeln und die Produktion seines aromatischen Öls zu fördern. In südlichen Regionen verträgt er ganz leichten Schatten.
Dies ist eine sehr winterharte Pflanze, die Temperaturen von bis zu -15 °C oder -20 °C standhält. Die Frostbeständigkeit ist jedoch von einem trockenen Boden abhängig.
Der Wasserbedarf ist gering. Einmal etabliert, verträgt er Trockenheit sehr gut. Gießen ist nur beim Pflanzen und im ersten Sommer bei extremer Hitze notwendig.
Der Muskatellersalbei ist insgesamt widerstandsfähig. Die Hauptfeinde sind Schnecken, die im Frühjahr die jungen Triebe fressen können. In sehr feuchten Sommern oder bei mangelnder Luftzirkulation kann Echter Mehltau auftreten.
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