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Houttuynia cordata EIDECHSENSCHWANZ (pflanze)

1171

MOLCHSCHWANZ, 7 - 20 cm hoch

5,99 €
Bruttopreis
Menge
19 Artikel

Beschreibung

Der Eidechsenschwanz, auch Dokudami, Molchschwanz, Chamäleonpflanze oder lateinisch Houttuynia cordata genannt, ist eine ausdauernde und winterharte krautige Pflanze. Sie stammt ursprünglich aus Japan, Korea, China und Südasien, wo sie an feuchten und schattigen Orten wächst. Diese aromatische, kriechende Pflanze erreicht eine durchschnittliche Höhe von 30 cm.

Das Laub besteht aus herzförmigen Blättern mit einer Länge zwischen 5 und 15 cm. Aufgrund dieser Blattform wird sie auch „Blatt der Liebe“ genannt. Die sommergrünen Blätter sind in der Regel grün, können aber besonders an den Rändern rötliche Nuancen aufweisen. Beim Zerreiben verströmen die Blätter einen markanten Geruch, der oft mit Zitrone verglichen wird. Ihre Textur ist glatt und leicht glänzend, was die Pflanze optisch sehr attraktiv macht.

Die Blüten erscheinen in kleinen Blütenständen, die aus weißen Blüten bestehen, die von farbigen Hochblättern (Brakteen) umgeben sind. Diese Hochblätter können gelb, rötlich oder grün sein und verleihen der Pflanze einen dekorativen Charme. Die eigentlichen Blüten sind klein und unauffällig. Die Blütezeit liegt meist im Sommer, von Juni bis September, und lockt Bestäuber wie Bienen an.

Die Samen der Chamäleonpflanze sind sehr klein, fein (nur etwa einen Millimeter lang) und von schwarzer Farbe.

- Verwendung:

Asiatische Gastronomie und untypische Aromen

In Vietnam als Giáp Cá bekannt, ist ein fester Bestandteil der südostasiatischen Küche.
Mit ihrem einzigartigen Aroma, das an Koriander, Orange und eine subtile Note von frischem Fisch erinnert, wird sie als frische Garnitur verwendet, um Gerichten Charakter zu verleihen.
In Teilen Chinas (Yunnan, Guizhou) werden ihre Wurzeln zudem als knackiges Wurzelgemüse geschätzt ein kühnes Geschmackserlebnis für abenteuerlustige Gaumen.

Das Chamäleon der Feuchtgebiete

Während die Art tiefgrün ist, ist die Sorte 'Chameleon' ein lebendiges Spektakel.
Ihr Laub verändert in der Sonne die Farbe und wechselt von Gelb über Orange bis hin zu leuchtendem Rot.
Es ist der ideale Bodendecker für kühle, feuchte oder schlammige Gartenbereiche, in denen nur wenige Pflanzen gedeihen. Hinweis: Ihr rhizombildendes Wurzelsystem ist äußerst kräftig; sie breitet sich schnell aus.
Wir empfehlen, sie in einen Behälter oder einen abgegrenzten Bereich zu pflanzen, um ihre Ästhetik optimal zu genießen.

Die Überlebende von Hiroshima

Houttuynia besitzt eine Vitalität, die den Respekt von Botanikern einflößt. Sie ist in der botanischen Geschichte berühmt dafür, als eine der ersten Arten nach 1945 den verbrannten Boden von Hiroshima wieder begrünt zu haben.
Diese absolute Robustheit garantiert eine Pflanze, die sich an schwierige Bedingungen anpassen kann, was dieses "Chamäleon" zu einer sicheren Wahl für die Gestaltung von Teichrändern oder schattigen Gartenbereichen macht.

- Kultur und Pflanzung:

  • Pflanzen Sie die Houttuynia cordata in einen 2- bis 3-Liter-Topf (nur knapp über dem Wurzelhals eingraben) oder direkt ins Freiland.
  • Achten Sie auf eine gute Drainage am Topfboden mit Blähton.
  • Gießen Sie die Pflanze an der Basis reichlich an.
  • Wählen Sie einen hellen Standort ohne zu viel direkte Mittagssonne.

- Bodenart / Substrat:

Sie bevorzugt einen gut durchlässigen, humosen und an organischer Substanz reichen Boden. Das Substrat sollte immer frisch bis feucht bleiben und niemals ganz austrocknen.

- Feuchtigkeit / Bewässerung:

Dokudami liebt Wasser; im Sommer ist es notwendig, sie alle 2 Tage zu gießen. Im Winter ist keine Bewässerung erforderlich, da die Pflanze in die Vegetationsruhe geht.

- Standort / Licht:

Die Pflanze passt sich verschiedenen Lichtverhältnissen an, bevorzugt aber Halbschatten. In sehr heißen Regionen ist ein leichter Schatten von Vorteil.

- Temperaturen / Winterhärte:

Für eine optimale Entwicklung bevorzugt sie moderate Temperaturen zwischen 15 °C und 25 °C. Es ist eine winterharte Pflanze, die Temperaturen von bis zu -10 °C problemlos verträgt. Die oberirdischen Teile sterben im Winter ab, aber die Pflanze treibt ab April aus ihren Wurzeln neu aus.

- Vermehrung / Reproduktion:

Die Pflanze kann durch Teilung der Rhizome (im Frühjahr ausgraben und teilen) oder durch Aussaat vermehrt werden.

- Krankheiten / Schädlinge:

Der Waldkoriander ist im Allgemeinen resistent gegen Schädlinge und Krankheiten, kann aber gelegentlich von Blattläusen oder Wollläusen befallen werden. Übermäßige Staunässe kann zu Schimmelproblemen an den Wurzeln führen.

- Pflege:

Ein ausgewogener Dünger kann im Frühjahr ausgebracht werden, um ein kräftiges Wachstum zu fördern. Schneiden Sie die Stängel am Ende des Herbstes bodennah zurück, um die Entwicklung des Wurzelsystems für das nächste Jahr zu stärken.


Dieser Artikel wurde am 16.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.

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