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Argyreia nervosa, elefantenwinde auch bekannt als Hawaiianische holzrose oder HBW, ist eine schnell wachsende tropische Kletterpflanze, die zur Familie der Windengewächse (Convolvulaceae) gehört. Sie umschlingt ihre Stützbäume und kann eine Höhe von sechs bis zehn Metern erreichen. Diese ausdauernde Pflanze stammt ursprünglich aus Hawaii, ist heute jedoch in den gesamten Tropen verbreitet.
Ihre großen, herzförmigen Blätter sind in der Regel zwischen 10 und 20 Zentimeter lang. Ihre Farbe variiert von hell- bis dunkelgrün, bei einer leicht rauen Textur. Die Blattoberfläche ist glänzend und weist deutlich markierte Nerven auf, die ihre Schönheit unterstreichen. Die Blätter sind wechselständig am Stängel angeordnet.
Die Blüten dieser Kletterpflanze sind spektakulär und ein wahrer Blickfang. Sie sind trompetenförmig, meist 5 bis 10 Zentimeter lang und erscheinen in Nuancen von Weiß, Rosa und Violett. Die Blüten stehen einzeln oder in Blütenständen zusammen. Ihr süßer, angenehmer Duft zieht Bestäuber wie Schmetterlinge und Bienen an. Sie öffnen sich oft in der Dämmerung und verleihen dem nächtlichen Garten eine magische Note.
Die Früchte sind Kapseln von 3 bis 5 Zentimetern Länge. Bei der Reife wechseln sie von Grün zu einem bräunlichen Ton. Jede Kapsel enthält mehrere Samen, die freigesetzt werden, wenn sich die Frucht öffnet. Die Früchte sind für Menschen nicht essbar, spielen aber eine wesentliche Rolle bei der Fortpflanzung, da sie bestimmten Vogel- und Insektenarten als Nahrung dienen.
Die Samen der Argyreia nervosa sind rund, manchmal kantig, sehr robust und je nach Herkunft der Ernte braun oder gelb gefärbt.
Aufgrund ihres hohen Zierwerts bietet diese Sorte wunderschönes silbriges Laub und eine hübsche malvenfarbene Blüte. Sie verleiht Ihrem Interieur eine sehr exotische Note.
Die Samen dieser exotischen Liane enthalten ein nootropisches Molekül. Sie sind für ihre starke Wirkung bekannt, die unter anderem ein Gefühl des Wohlbefindens hervorruft.
In Indien ist sie aus der ayurvedischen Medizin bekannt, wo Blätter und Wurzeln für ihre wohltuende Wirkung auf den Organismus genutzt wurden. Die Blätter werden wegen ihrer therapeutischen Eigenschaften verwendet.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Sie wächst in einem gut durchlässigen und humusreichen Substrat. Eine Mischung aus Blumenerde, Sand und Kompost ist ideal für eine gute Wurzelentwicklung. Eine gute Bodendurchlüftung ist wichtig, um Staunässe zu vermeiden.
Sie bevorzugt einen Standort in voller Sonne bis Halbschatten. Sie profitiert von starkem indirektem Licht. Zu intensive, direkte Bestrahlung während der heißesten Stunden kann jedoch die Blätter verbrennen. Ein Platz mit einigen Stunden Morgen- oder Abendsonne ist optimal.
Diese hawaiianische Liane gedeiht am besten bei warmen Temperaturen zwischen 20 und 30 °C. Sie ist kälteempfindlich und verträgt keine Temperaturen unter 10 °C. Im Freien muss sie vor Frost geschützt werden.
Die Wasserzufuhr sollte regelmäßig, aber mäßig sein. Es ist wichtig, die Erde zwischen den Wassergaben leicht antrocknen zu lassen. Während der Wachstumsphase ist alle zwei Tage Gießen erforderlich, im Winter sollte dies auf einmal alle 15 Tage reduziert werden.
Sie vermehrt sich hauptsächlich durch Samen. Eine vegetative Vermehrung durch Stecklinge ist ebenfalls möglich.
Die Pflanze kann von Pilzerkrankungen wie Echtem Mehltau betroffen sein (weißer Belag auf den Blättern). Um dies zu verhindern, sind eine gute Luftzirkulation und die Vermeidung von übermäßigem Gießen entscheidend.
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